Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Symbole und Glauben oder Religion im Licht dieser Webseite

Blick vom Ölberg aus der Kirche Dominus Flevit

By on 30. März 2020

Blick vom Ölberg aus der Kirche Dominus Flevit

Symbole und Glauben im Licht von GOLDSPUR

Symbole und Glauben schliessen sich gegenseitig nicht aus. Vielmehr kann die symbolische Betrachtungsweise den Glauben vertiefen und die Sichtweise erweitern.

Symbole und Glauben im Dialog 

GOLDSPUR beschäftigt sich mit der Betrachtung der Symbole in den Überlieferungen und ihrer Deutung. Diese Sichtweise kann unabhängig von einem Glauben oder Beziehungsaspekt zu Gott zum Tragen kommen, beeinträchtigt diese aber in keiner Weise.

Vielmehr kann die symbolische Betrachtungsweise zu einem vertieften Verständnis und einer erweiterten Perspektive führen. Zudem kann sie auch eine Verbindung zwischen den unterschiedlichsten menschlichen Überlieferungen herstellen und so zu einer tragenden Brücke werden.

Das Ziel des Menschen, die Symbole und der Glauben

Viele Überlieferungen enthalten allgemeine Symbole und Archetypen wie zum Beispiel: der Mann, die Frau, der Baum, die Schlange, der Drache, die Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft), die Unterwelt, der Held, die Jungfrau, das Königreich und Gold.

Grundsätzlich kann man sagen: Wenn derselbe Gedanke in unterschiedlichen Quellen zum Tragen kommt, wird dadurch seine universale Bedeutung betont und verstärkt.

Glauben und Königsherrschaft – Symbole der Herrschaft Gottes im Leben

So handeln zum Beispiel viele Überlieferungen von einem König, der kommen wird.
Der König symbolisiert im weitesten Sinn das liebende Bewusstsein. Der Mensch, der bewusst und selbstwirksam im Einklang mit höheren Ordnungen lebt, ist «König im eigenen Leben«. Denn er übt Herrschaft über seinen Körper und seine Ressourcen aus. Diese sind sein Königreich, welches erblüht, wenn er als guter König Verantwortung übernimmt.

Gold als Symbol für die Ewigkeit

Der Mensch, der sich dabei als Teil der grösseren Realität der Liebe sieht, vertraut auch auf das ewige Leben. Denn die Liebe überwindet den Tod. Sein Vertrauen oder anders formuliert sein Glaube ist eine Frucht der Liebe und führt ihn zu Ganzheit, symbolisiert durch Gold.

Religion, Glauben und die wahre göttliche und selbstwirksame Identität

Im kollektiven Kontext bedeutet Christus / Messias, der Gesalbte, dieses liebende Bewusstsein, welches den Menschen zu guten Taten bewegt. Zu diesem Zweck muss die Person aber die Triebe in den Griff bekommen und das Ego überwinden. Es gilt, diese zurückzubinden, was denn auch die Bedeutung des Wortes Religion ist (von lateinisch re-ligio = Rückbindung). So gewinnt der Mensch sein Selbst, seine wahre göttliche Identität. Darum geht es in allen Lehren, die nicht Macht, sondern das Wohl des Menschen im Blick haben.

Der Heldenweg des Menschen

Der Weg dahin ist der Heldenweg des Menschen. Es ist ein Weg der Läuterung, durch die Niederungen des Unbewussten und das Reich der Schatten, der zum Sieg und zum ewigen Leben führt. Seine Struktur lässt sich darum in sämtlichen grossen Überlieferungen finden (auch in religiösen [1]).

Andauernde Aktualität der Symbole

Impulse im Hier und Jetzt

Ein vertiefter Blick auf die Symbole und Archetypen lohnt sich aus den erwähnten Gründen bei allen Überlieferungen. Denn er kann ansonsten schwer verständliche Inhalte erhellen und ihnen sogar zu aktueller Brisanz verhelfen. Werden sie entschlüsselt, dann können die Symbole neu und sehr spezifisch das Leben des einzelnen Menschen ansprechen, konstruktive Impulse setzen und auch heilsame Veränderungen bewirken.

Nachweis:

[1] Betrachtet man den Weg der Liebe und der Hingabe als den guten Weg, kann man zweifelsohne auch mit dieser Aussage des Paulus einverstanden sein:

Gottes Plan von Anfang an – alles zusammenzufassen in ihm …
Gepriesen sei unser Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! […] Schon bevor er die Welt erschuf, hat er […] uns dazu bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden. […] Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens zu erkennen gegeben […], den Plan für die Erfüllung der Zeiten; alles zusammenzufassen in dem Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist – in ihm.[1]

(Bibel, Neues Testament, Brief des Paulus an die Epheser, Kapitel 1, 3 bis 10; Gute Nachricht und Elberfelder Übersetzung)


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