Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Magie – das Unbewusste, die Macht und der Pakt mit dem Teufel

Macht durch Verführung

By on 26. Juni 2020

München

Magie und ihre Faszination

Was ist Magie? Gibt es sie überhaupt? Wenn ja, wie funktioniert sie? Und hat die Sache mit dem Teufel zu tun? Wenn ja, inwiefern? Um Fragen wie diese geht es in diesem Beitrag.

Warum ist Magie so faszinierend?

Magie weckt das Gefühl, Teil eines „höheren“ Geschehens zu sein. Man erlebt, wie Dinge geschehen, einfach so, ohne eigenes Zutun. Und wer hat nicht schon davon geträumt, mit seinem blossen Willen die Wirklichkeit nach eigenen Vorstellungen zu verändern?

Gibt es Magie? Oder gibt es sie nicht? Ist sie nur eine Illusion? Was ist Magie überhaupt und wie funktioniert sie?

Macht und Magie 

Übernatürliches Wirken

Wer im Bannkreis der Magie ist, kann nicht entkommen. Magie zeigt eine starke Wirkung, denn sie geht mit Macht einher. Wer die Magie hat, hat auch die Macht. Aber auch wer von der Magie überrumpelt wird, erlebt ihren Zauber. Es „geht einfach ab“, es geschehen Dinge, die ausserhalb seiner Kontrolle sind. Es scheint, als breche plötzlich eine andere Dimension, etwas Übernatürliches, in den grauen Alltag herein.

Gibt es Magie überhaupt?

Was ist Magie? Definitionen

Es kommt darauf an, wie man Magie definiert. Magie wird auch häufig als „Zauberei“ bezeichnet.  Es gibt zwei verschiedene Arten von Magie oder Zauberei:

1. Tricks und Illusionen

Es gibt Magie als Tricks und raffinierte Illusionen von Zauberkünstlern. Dies ist keine „echte“ Magie, denn sie benutzt reale Vorgänge und spielt mit der Täuschung der Zuschauer.

2. Ereignisse ohne sichtbare Ursache oder Erklärung

Es gibt Ereignisse, die der Mensch wirklich als „magisch“ oder „übernatürlich“ erlebt. Solche Phänomene sind Manifestationen in der irdischen Realität, für die er keine Erklärung hat. Früher war man eher bereit, diese der Magie zuzuschreiben.

Beispiele:

  • Der Indianer, der zum ersten Mal eine Dampflokomotive sah, muss die Maschine als „Zauberwerk“ gesehen haben.
  • Wenn in früheren Zeiten ein arrivierter Mann sich plötzlich in eine junge Frau mit „losem Lebenswandel“ verliebte, dann war manchen klar: Es musste sich um Hexerei handeln. Sie hatte ihn verzaubert.

Um die zweite Art von Magie geht es in diesem Beitrag.

Was ist Magie? 

Definition 

Magie ist das Instrumentalisieren von Mustern, Prinzipien und Gesetzmässigkeiten, die in der Materie (und damit auch im Körper) angelegt sind.
Diese Muster sind wie Schalthebel oder „Knöpfe“. Werden sie betätigt, dann werden jene Reaktionen ausgelöst, auf welche die Materie bereits „vorprogrammiert“ ist.

Aktivierung von unbewussten Strukturen in der Materie

Die Materie und der Körper sind das Reich des Unbewussten und “Dunklen” (s. Das Bewusstsein und das Unbewusste). Die hier verwendete Definition “entzaubert” die Magie zugegebenermassen, denn sie verlangt nach einer nüchternen Aufdeckung unbewusster Prinzipien im Licht des Bewusstseins.
Dies ist wichtig für alle Menschen, die Selbstwirksamkeit und Königsherrschaft im eigenen Leben erlangen wollen. Tatsache ist, dass es gewisse Muster gibt, die unfrei machen, sodass der gute Wille im Leben nicht zum Tragen kommt.

Entzauberung der Magie durch Bewusstwerdung?

Lieber die vertraute Unfreiheit ….

Eine Person ist normalerweise erst dann bereit, den unbewussten Tatsachen ins Auge zu sehen und der Macht “abzuschwören”, wenn sie ihre Folgen nicht mehr ertragen kann oder will. Mit anderen Worten, erst wenn sie die “magischen Abläufe” bis zum Erbrechen “ausgefressen” hat, ist sie offen, andere Wege zu probieren.
Solange sie jedoch von der Magie noch einen Gewinn hat, wird sie sie nicht loslassen, selbst wenn sie dafür mit Unfreiheit bezahlt. Dann gilt das Prinzip: lieber das vertraute Gefängnis als die unbekannte Freiheit. Denn diese bringt die unbequeme Arbeit der Bewusstwerdung und Eigenverantwortung sowie den Weg durch die Schatten (Unterwelt) mit sich.

Schattentheater, Sprache der Bilder

Wie funktioniert Magie?

Unbewusste Programme in der Materie

Aktivieren der “Schalthebel”

Magie funktioniert, indem unbewusste “Programme” aktiviert werden. Diese sind ausserhalb des Bewusstseins im Körper und in der Materie angelegt. Sie sind Bestandteile von Naturgesetzen, genetischen Veranlagungen, übernommenen Verhaltensmustern und Prägungen. Wer diese Programme mit ihren “Schalthebeln” versteht und weiss, wie sie zu aktivieren sind, wird von Jenen als Magier wahrgenommen, denen das entsprechende Verständnis fehlt.

Das Prinzip von Ursache und Wirkung

Dabei wird das Grundprinzip von Ursache und Wirkung nie ausgehebelt. Selbst wenn keine Ursache sichtbar ist, bedeutet das nicht, dass es keine gibt. Es bedeutet nur, dass sie ausserhalb der bewussten Wahrnehmung des Betrachters liegt.

Naturgesetze, Gene und Prägungen

Die Materie folgt Naturgesetzen. Die Quantenphysik hat bewiesen, dass Materie, die aus Quanten besteht, also mit anderen Worten „lebendig“ ist, und zwar in dem Sinn, dass sie auf ihre Umgebung und sogar auf Erwartungen (auf Bewusstsein) reagiert [1].
Theoretisch ist es also zum Beispiel möglich, in der Kraft des Bewusstseins das Zerschellen eines Glases auf dem Steinboden rückgängig zu machen. Doch die Einschränkung ist diese: Je mehr Bewusstseinsschritte für eine Veränderung nötig sind, umso kleiner ist die Chance, dass der Mensch dies mit seinem limitierten Bewusstsein zustande bringt.

Der menschliche Körper und seine automatischen Funktionen

Im menschlichen Körper sind viele „Programme“ angelegt. Sie bestehen einerseits aus genetischen Veranlagungen und andererseits aus Prägungen und geerbten Verhaltensmustern. Diese Körperprogramme laufen meistens unabhängig vom Wissen und Wollen des Menschen ab und führen zu körperlichen Manifestationen (wie Schwitzen, Erröten, erhöhter Puls und zu starken Emotionen wie Verliebtheit; s. Starke Emotionen und das Unbewusste: Schattenaktivität).

Seelisch-geistige Programme

Verhaltensmuster und Prägungen als Code

Gene, übernommene Verhaltensmuster und Prägungen können auch seelisch-geistige Auswirkungen haben. Sie können den Menschen in eine bestimmte Richtung lenken, ihn verbiegen oder sogar binden, so dass er nicht frei ist, sein eigenes Leben zu leben. Er ist dann zum Beispiel auch nicht in der Lage, sich aus einer Situation zu befreien, selbst wenn er darunter leidet.

Innere Glaubenssätze

Was falsch ist, fühlt sich dann für ihn vielleicht sogar richtig an, wird nicht hinterfragt, ja darf nicht hinterfragt werden! Dahinter stecken tief im Unbewussten verankerte Glaubenssätze. Solche Programme können auch in Suchtverhalten sichtbar werden. Sie sind letztlich der Grund dafür, dass der Mensch wie in einer seelischen Gefangenschaft gebunden ist und unter Umständen sogar sich selbst schadet.

Traumatisierungen von Körper und Seele

Verlust der Integrität

Durch Traumatisierungen verliert der Mensch seine Verankerung in der Liebe und sein Vertrauen und damit seine Ganzheit, seine Integrität. Auf diese Weise ist er leichter zu manipulieren und zu Fall zu bringen. So ist eine Person, die verletzt worden ist, wie eine Stadt, deren Schutzmauer nicht mehr intakt ist. Durch das Loch in der Mauer können die Feinde leichter einfallen. Beispiele:

Beispiele:

  • Ein Mensch, der als Kind Gewalt erfahren hat, wird auch als Erwachsener Gewalt gegenüber ohnmächtig oder ebenfalls gewalttätig sein, wenn das traumatische Erlebnis nicht aufgearbeitet wird.
  • Eine Frau, die in jungen Jahren missbraucht wurde, wird als erwachsene Frau ihren Körper selber missbrauchen als Machtmittel gegen Männer. Sie wird Verführung leben und so ebenfalls ihrerseits (Männer) missbrauchen. Oder sie wird ihren Körper hassen und auf andere Weise schädigen.
Lilith als negative Anima (von John Collier, Detail, Quelle: Wikepdia)

Macht über andere Menschen

Magie durch Ansprechen de Triebe

Magie ist Macht. Menschen versuchen immer wieder aus einem Gefühl des Mangels, über andere Menschen Macht auszuüben, um so von ihnen Lebenskraft zu nehmen und ihre Bedürfnisse zu decken.
Macht hat, wer die Programme erkennt und es versteht, diese zu aktivieren. Die Programme, die im Unbewussten, also in der Materie und im Körper verankert sind, werden beim Menschen über die Triebe aktiviert (s. Der Trieb).

Beispiele:

  • Eine Frau hat Macht über einen Mann, indem sie seinen Sexualtrieb anspricht. Sie weiss, dass sie das Tier in seinem Körper wecken kann und er dann die Kontrolle verliert. Diese Magie funktioniert nach den Prinzipien von Macht durch Verführung und Verblendung (s. Weisse Magie).
  • Ein Mann hat Macht über eine Frau, indem er ihren Schmerztrieb anspricht. So trennt er sie von der Kraft ihrer Liebe und kann sie dann leichter manipulieren. Diese Magie funktioniert nach den Prinzipien von Macht durch Unterdrückung und Gewalt (s. Schwarze Magie).
  • Spirituelle oder geistliche Organisationen üben Macht aus, indem sie die Sehnsucht der Menschen nach einer besseren Welt ansprechen (Weisse Magie).
  • Herrscher haben Macht über Menschen, indem sie ihren Angsttrieb wecken (Angst vor dem Feind, Angst vor Terrorismus, vor Krieg, vor Repressionen oder vor Seuchen). Dann schreien die Menschen nach dem „starken“ Mann, der sie befreit und sind bereit, sämtliche Freiheitsrechte aufzugeben (Schwarze Magie).
Faust, Mephisto und die Magie

Goethes Faust und der Pakt mit dem Teufel

Der Hang zur Magie: sich fallen lassen

Der Mensch ist von Natur aus träge, und das Bewusstsein zu aktivieren, welches zu geistiger Königsherrschaft im Leben führt, bedeutet Arbeit, kann anstrengend und sogar unbequem sein. Lieber möchte man sich in die Hände des grossen Mütterlichen (des Unbewussten) fallen lassen und “es”, also die Magie, einfach geschehen lassen, wie Goethe es in seinem Gedicht Der Fischer beschreibt.

Der Pakt mit dem Teufel

Dem gegenüber steht die “bewusste” Unbewusstheit gegenüber, welche gezielt Macht sucht, um die Existenz zu manipulieren. Ein Beispiel dafür findet sich in Goethes Faust, der mit dem Teufel einen Pakt schliesst, um an die innersten Kräfte der Welt zu gelangen.

Der Teufel: negativer Antrieb (Animus) aus Mangel und Defizitempfinden

Der negative Antrieb in der Materie als “Teufel” oder “Antichristus”

Der “Teufel” ist nichts anderes als der negative Antrieb (Animus) in der Materie aus Defizitempfinden, Mangel, Angst und Schmerz ist. Auch dies folgt gewissen Prinzipien: Wer selbst traumatisiert worden ist, versucht Macht auszuüben und nimmt dabei in Kauf, auch andere zu traumatisieren. Aus diesen Gründen treibt Magie zwangsläufig Menschen in die Hände der Macht, in Unfreiheit und Knechtschaft. Dabei ist es das kleine Ich, die Identität der Trennung, nämlich das Ego, das aufgrund von Mangel (an Vertrauen) Macht sucht oder sich der Macht unterwirft.

[S. Der negative Animus als Teufel oder Tier und Christus/Messias, der Gesalbte und der Antichristus.]

Fausts innere Leere und Unzufriedenheit

Doktor Faust ist ein Gelehrter, der alles studiert hat und noch immer nicht genug hat, ja er leidet sogar so sehr unter seiner inneren Leere, dass er den Selbstmord in Betracht zieht. Damit ist der geeignete Kandidat für Mephisto, einen dienstbaren Geist der Unterwelt. Mephisto läuft Faust in der Gestalt eines Pudels hinter bis in sein Studierzimmer. Dann gibt es einen Knall und vor Faust steht “des Pudels Kern”: Mephisto. Nach einem kurzen Gespräch zwischen den beiden lässt Faust sich dazu hinreissen, mit dem Mephisto einen Pakt zu schliessen und begründet dies so:

Drum hab ich mich der Magie ergeben,
  
Ob mir durch Geistes Kraft und Mund  
Nicht manch Geheimnis würde kund;
  
Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß  
Zu sagen brauch’, was ich nicht weiß;
  
Daß ich erkenne, was die Welt
im Innersten zusammenhält. [2]

Den Fluch “im Schweisse deines Angesichts” durch Magie aushebeln

Kurz gesagt möchte Faust den Fluch aushebeln, der da lautet: “Der Acker wird mit Disteln und Dornen übersät sein und im Schweisse deines Angesichts sollst du Brot essen”. Dabei gilt zu sagen, dass es dabei insbesondere auch um die Beziehung zur geht, die sich dem Mann, der sie konsumieren möchte stachelig zeigt (s. Der Fluch über Adam und Eva und die Vertreibung aus dem Paradies).
Auch will Faust nicht “arbeiten”, nämlich nicht sagen müssen, “was er nicht weiss” (solange er es in seinem Körper nicht fühlt) nämlich: “Ich liebe dich”.
Und so ist denn auch das für ihn zunächst erfreuliche Resultat seines Paktes mit dem Teufel, dass ihm das unschuldige Gretchen auf dem Silbertablett serviert wird und er ihr ganzes Leben ungeniert zerstört.

[S. Goethes Faust und der Pakt mit dem Teufel.]

Erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält ...

Faust und die Prinzipien der Magie

Die Welt wird durch Gesetze “zusammengehalten”, die in der Materie angelegt sind. Diese möchte Faust erkennen, damit er über die Materie herrschen kann. So ist in diesem Zitat aus Goethes Faust schon alles gesagt, was es über die Magie zu wissen gibt. Sie funktioniert immer nach denselben Prinzipien. Es braucht:

1. Erkenntnis: kaltes Wissen ohne Liebe

Erkenntnis ist Intuition oder bewusstes Wissen über die Muster in der Materie (“Programme” oder Codierungen), mit anderen Worten unbewusste und verborgene Veranlagungen, die als der Geist in der Materie wirken. (“Ob mir durch Geistes Kraft und Mund nicht manch Geheimnis würde kund …”). Dabei ist Erkenntnis an dieser Stelle mit einem kalten “Wissen ohne Liebe” (weisse Magie) gleichzusetzen, im Gegensatz zur Weisheit, die Wissen gepaart mit Liebe darstellt.

2. Sterben nach Macht statt Liebe und Hingabe

Wer keine Liebe und kein Vertrauen hat, strebt nach Macht, um nehmen zu können und sich bedienen zu lassen, statt arbeiten zu müssen. Auf diese Weise soll harte Beziehungsarbeit zwischen “Disteln und Dornen” vermieden werden oder auch sonstige Arbeit, für die man Dümmere, Abhängige und Manipulierbare finden kann. (Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß  zu sagen brauch’, was ich nicht weiß …”
   /um Beispiel: “Ich liebe dich.”?)

3. Auflehnung gegen das Schicksal: die grosse Mutter

Wer nicht bereit ist, die Umstände zu akzeptieren und daraus das Beste zu machen, sondern aus Mangel an Vertrauen innerlich rebelliert, ist anfällig für Magie. Er lehnt sich gegen Vater (Weisheit) und Mutter (das Schicksal, Strenge) auf.

Weisse und schwarze Magie

Es beginnt mit der weissen Magie: Macht durch Verführung und Verblendung (“das falsche Licht der Erkenntnis”) und führt zur schwarzen Magie, nämlich zur Macht, das Leben anderer zu nehmen und zu zerstören (schwarze Magie; s. Weisse und schwarze Magie). Wer denkt, dies bleibt ungesehen und ungestraft, irrt sich. Die Grosse Mutter als Schicksalsgöttin, das Leben selbst, gibt jedem, was er verdient.

Ewiges Gold durch Läuterung

Dabei ist hinzuzufügen, dass das Grosse Weibliche, das Leben selbst, in der Unterwelt, also ausserhalb des Bewusstseins ist. Und darum ist die Erde für den Menschen mit seinen beschränkten fünf materiellen Sinnen ein Ort der Läuterung, in welchem er auf Herz und Nieren geprüft wird. Und er wird erst dann, wenn er die Prüfungen bestanden und sich auf dem Heldenweg in der Liebe bewährt hat, das Gold der Ewigkeit finden (s. Vom Ego zum Selbst und Sterben und Auferstehen: Im Hier und Jetzt!).

Der Weg in die Freiheit – Bewusstwerdung!

Die gute Nachricht ist aber:

Der Mensch kann sich von der Macht der Magie befreien, indem er sein Bewusstsein mobilisiert, den inneren Helden! Das erfordert aber etwas Arbeit.

Königsherrschaft im eigenen Leben!

Durch Bewusstwerdung kann die Magie „entzaubert“ werden. So kann sich der Mensch aus der Knechtschaft der Triebe zu Selbstwirksamkeit und Königsherrschaft im eigenen Leben befreien. Indem er seine problematischen Prägungen und Verhaltensmuster und vielleicht sogar ihre Ursachen erkennt, kann er lernen, sie zu überwinden (s. dazu Wie lenke ich mein Leben konkret in eine positive Richtung?). So stellt er sich seinen unbewussten Trieben und Treibern, die in seinem Schatten wohnen, und kann diese integrieren (s. Die Integration der Schatten und Der Weg durch die Unterwelt).

Der Heldenweg des Menschen ist der Weg der Überwindung der Triebe durch Liebe. Er ist damit auch der Weg heraus aus der Knechtschaft unter der Materie und unter den Körper hinein in die Freiheit des Geistes.
Der innere Held ist die Identität der Liebe, das Selbst, eins mit Christus.

Vom Dunkel ans Licht (Akko, IL)

Nachweise:

[1] Dazu zum Beispiel Ulrich Warnke, Quantenphilosophie und Spiritualität“ – Der Schlüssel zu den Geheimnissen des menschlichen Seins, (2011, Scorpio Verlag), Kapitel 4 mit dem Titel: „Alles entsteht durch Bewusstsein“.

[2] Faust I, 378-383
Illustration zu Faust: Umschlagsbild des Buches H.C. Binswanger: «Geld und Magie», Deutung und Kritik der modernen Wirtschaft (eine ökonomische Deutung von Goethes Faust).


Kommentare

  1. Liebe Anne
    Danke für deinen Beitrag.
    Meine Frage: Wenn das Unterbewusstsein 90% beträgt, müßte man dann nicht mehr mit dem Unterbewusstsein arbeiten? Denn bis es mir bewusst wird, kann es sehr lange dauern.

  2. Danke, liebe Adrienne, für deine Frage. Guter Punkt. Ja, manchmal dauert es lange, bis man etwas erkennt. Aber genau so intergriert man das Unbewusste ins Bewusstsein: Man betrachtet die eigenen unbewussten Verhaltenmuster und Reaktionen und überlegt sich dabei, was abgeht und wie man es besser machen könnte. Als Nächstes gilt es, das Erkannte dann auch in Tat umzusetzen. Das ist wirklich harte Arbeit und braucht viel Entschlossenheit und einen starken Willen.
    Dazu mehr im Artikel angehen: “Wie lenke ich mein Leben konkret in eine positive Richtung?“.

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