Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Heilung: Was ans Licht kommt, wird selber licht

Heilung am Licht des liebenden Bewusstseins

By on 15. März 2021

Heilung am Licht des liebenden Bewusstseins

Heilung durch das Licht des liebenden Bewusstseins

Heilung geschieht, indem problematische Verhaltensmuster und innere Treiber im Licht des liebenden Bewusstseins wahrgenommen werden.

Weshalb tauchen dieselben schmerzhaften Gefühle und problematischen Verhaltensmuster immer wieder auf? – Und was kann man dagegen tun?

Der Sache auf den Grund gehen

Angst, Leid und Schmerzen

Wer wurde nicht schon einmal mit irgendeiner Form von Gewalt wie Leid, Schmerz oder Missbrauch konfrontiert?
Die meisten Menschen haben im Lauf ihres Lebens selber Schmerz durch seelische oder physische Verletzungen erlebt und sind infolgedessen zu Opfern geworden.
Was davon zurückbleibt, sind Gefühle der Leere und Verlorenheit.

Ein Abgrund öffnet sich!

Werden die altbekannten negativen Gefühle aktiviert, dann bauen sich in Sekundenbruchteilen Mauern auf. Projektionen, von denen man längst dachte, sie nicht mehr zu benötigen, werden wieder installiert und die schmerzhafte Situation provoziert einen unwillkürlichen, starken Fluchtimpuls. Es ist, als stünde man an einem Abgrund, der direkt in ein schwarzes Loch mündet.

1. Weshalb tauchen dieselben schmerzhaften Gefühle immer wieder auf?

Fluchtmechanismen: Zerstreuung, Betäubung und Verdrängung

Fluchtbewegungen und Symptombekämpfungen

Dabei ist es nur verständlich, dass wir versuchen, den Schmerz zu verdrängen, vor ihm davonzulaufen oder uns zu betäuben. Wir suchen Ablenkung und schnelle Linderung, sei es in Unterhaltung, Drogen, Sex oder sogar spirituellen Erfahrungen wie Yoga oder Meditation.

Keineswegs ist man auf diese Weise nur annähernd hinein geschweige denn hindurch gegangen. Solange man an der Oberfläche verharrt und sich weigert, sich dem Schmerz zu stellen, bleibt im Innern ein schweres Gefühl der Benommenheit, der Taubheit oder Starre.

Rückfallgefahr

Vielleicht mag in der Auseinandersetzung mit kleineren Emotionen eine Zeit lang eine gewisse Kontrolle gelingen. Aber spätestens wenn die Grenze des Erträglichen erreicht ist, will man nur noch fortlaufen oder sich schützen – und sei es durch Angriff.

Antwort: Die alten Schmerzen tauchen immer wieder auf, weil sie nie angegangen worden sind. Der Grund dafür ist Angst und Trotz.

2. Welche sind die daraus resultierenden problematischen Verhaltensmuster?

Widerstand: Angst und Trotz als Wächter

An der Schmerzgrenze: existenzielle Panik und Todesangst

Ist die «Schmerzgrenze» erreicht, dann aktiviert jede Herangehensweise an den wunden Punkt Widerstand und Schutzmechanismen. Je substanzieller das Problem ist, umso stärker ist die Barriere, die es zu überwinden gilt. Diese kann sogar existenzielle Gefühle wie maximale Panik oder Todesangst auslösen.

Widerstand und Abwehr

Beim Versuch, sich mit dem Schmerz auseinanderzusetzen und ihn zuzulassen, türmt sich ein Gebirge von inneren Widerständen auf. Bei genauerer Betrachtung entpuppt er sich zusammen mit den Abwehrmechanismen als ein sich wiederholendes Muster.

Schutzmechanismen: Angst, Trotz und Aggressionen

Innere Wächter sind installiert worden, die den Zweck haben, vor erneuten Schmerzen und negativen Gefühlen zu schützen. Diese meist unbewusste Abwehr hat bis zu einem gewissen Punkt ihre Berechtigung und soll das weitere «Funktionieren» gewährleisten.

Das Ego als dunkler Herrscher

Aber häufig sind solche Mechanismen zum «Selbstläufer» geworden und haben ihre eigene Dynamik der Macht installiert. Dahinter steckt letztlich das Ego oder der Schmerzkörper, welche über Negativität im Schatten ihr Schreckensreich aufgebaut haben. Auch ist das Ego weder an der Wahrheit interessiert, noch möchte es eine Veränderung der Situation, denn das würde das Ende seiner Macht bedeuten, dann würde es «auffliegen».

Negative Energie aus dem Schatten

Solange die Verletzung als Ursache verdrängt und unerkannt bleibt, wirkt sie aus dem Schatten mit negativer Energie ins Leben hinein. Dies führt zu problematischen Reaktionen und spontanem Verhalten. Weil sich diese aber «richtig anfühlen», werden sie meistens im Nachhinein rationalisiert und gerechtfertigt, indem man scheinbar «objektive Gründe» vorschiebt (s. Starke Emotionen und das Unbewusste).

So ist es nahezu unmöglich, die Schwierigkeiten anzugehen. Bezüglich des wirklichen Problems, welches aus dem Unbewussten ein Feuer oder eine Explosion ausgelöst hat, «tappt man weiter im Dunklen» und betreibt bestenfalls Symptombekämpfung.

3. Was kann man dagegen tun?

Heilung: Was ans Licht kommt, wird selber licht.

„You have to feel it to heal it“: Heilung der Gefühle

Bewusstwerdung

Trotz der erwähnten Schutz- und Abwehrmechanismen gibt es keinen anderen Weg: Was geheilt werden soll, muss ans Licht kommen.
Heilung der Emotionen und tief im Körper verankerten Muster kann erst dann stattfinden, wenn man sich vertrauensvoll mit seinem liebenden Bewusstsein in den Schmerz hineinbegibt.

Heilung der Emotionen am Licht der Liebe

Das innere Kind

Vielleicht muss unter all dem Schutt ein verängstigtes und verletztes inneres Kind geborgen werden, welches endlich wahrgenommen und in seiner Not angenommen und getröstet werden will.

Wahrnehmen und anerkennen

Als erwachsene Person kann man sich diesem liebevoll zuwenden und sagen: «Ja, ich sehe, das war damals ganz schlimm für dich. – Ich fühle mit dir. Aber hab keine Angst! Jetzt bin ich da. Ich helfe dir und beschütze dich. Schliesslich bin ich ja erwachsen. Und wir sind nicht alleine …». 

Der innere Held

So spricht das Selbst, die Identität der Liebe. Dieser göttliche Kern des Menschen ist der innere Held, eins mit Christus. Er kennt eine Kraft, die grösser ist als das kleine begrenzte Ich.

Was ans Licht kommt, wird selber Licht.

Dazu dieses Zitat aus der Bibel[1]:

Alles, was durchs Licht blossgestellt wird, das wird offenbar; denn alles, was offenbar wird, ist Licht. Deshalb heisst es: «Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten! Dann wird Christus dir aufleuchten!»

«Tod» oder «Schlaf» als Symbol für Unbewusstheit

Der «Schlaf» der «Toten», von dem hier die Rede ist, ist tiefe Unbewusstheit, das heisst schlechte Gefühle und Handlungen aufgrund von Negativität. Dieser Zustand wird im Hinduismus als «der schwarze Schlaf von Kali» bezeichnet (so z.B. im Film «Indiana Jones und der Tempel des Todes», s. Wikipedia zu Kali). Wer unbewusst ist, lebt nicht wirklich, sondern ist vielmehr gefangen in seinen Trieben, die über ihn herrschen und sein Verhalten bestimmen.

Das Bewusstsein: Licht!

Bewusstwerdung bedeutet aufwachen, aufstehen und dem Weg der Liebe zum Licht zu folgen, welches das vollkommene Bewusstsein ist. Dies beinhaltet das Überwinden der Triebe und des Egos in der Auseinandersetzung mit den Schmerzen der Existenz. Er ist der Heldenweg, auf welchem der Mensch Liebe in alle Bereiche seines Lebens bringt (s. auch Das Leben und die Schlange: Auf- und Abstieg).

Heilung und Ganzheit am Licht des liebenden Bewusstseins

Was am Licht seines Bewusstseins ist, kann der Mensch willentlich beeinflussen und steuern. Hat er einmal seine Treiber und Verhaltensmuster erkannt, kann er entscheiden, welche besseren Strategien er wählen und welche Muster er aufgeben will. So übt er Königsherrschaft im Leben aus. Indem er dabei neue, bessere Erfahrungen macht, entstehen im Gehirn neue Vernetzungen, die immer stärker werden, während die alten nach und nach abgebaut werden. (S. Das Bewusstsein und das menschliche Gehirn.).

Dabei muss man den Schmerz nicht bewusst suchen, sondern nur bereit sein, sich damit auseinanderzusetzen, wenn er auftaucht.
Richard Rohr, Franziskanerpater und geistlicher Lehrer, schrieb:

Wir können uns nur bemühen, unser Ego aus dem Weg zu räumen (was in der Mythologie oft als die Tötung des Drachens dargestellt wird) und darum bitten, dass wir die geheime Tür nicht übersehen, die uns Gott als Ausweg aus dem komplexen Bewusstsein öffnet. Diese Tür hat gewöhnlich die Form des Leidens.[1]

[S. Der Drache, die alte Schlange und ihre Überwindung.]

Schätze aus dem Keller des Lebenshauses

Die gute Botschaft ist:
Das Licht selber, nämlich das liebende Bewusstsein, hat heilende Wirkung! Es genügt, dass der Mensch mit seinem inneren Licht in den Keller seines Lebenshauses «hinabsteigt» und das, was er da unten findet, von Staub und Spinnweben befreit und emporholt. Dann kann er entscheiden, was er entsorgen und was er wiederherstellen und zu neuem Glanz bringen will (s. Das dritte Auge und der Schatz des Königs).

Vertrauen haben und sich selber lieben

Der Weg ist, mit sich selber verständnisvoll und warmherzig zu sein, Emotionen zuzulassen und sie auszuhalten. Es braucht Mut und Vertrauen, dem Schmerz das Herz zu öffnen und auch starke Gefühle, sogar Todesängste, zu ertragen. Aber Gefühle, – so intensiv und furchterregend sie auch sein mögen, – kosten nicht das Leben! Im Gegenteil:

Vom Ego zum Selbst

Die Ängste und das dumpfe Gefühl des Wahnsinns lösen sich im Licht auf. Sie werden durch Liebe geheilt. So wird das Ego überwunden und das Selbst gefunden. Es ist diese göttliche Mitte des Menschen, in welcher eine innere Ruhe und tiefer Friede wohnen.

Nachweis:

[1] Bibel, Neues Testament, Brief des Paulus an die Epheser, Kapitel 5, 10-14


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