Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Symbole der Ganzheit – verschiedene Aspekte nach Zahlen

Vitruvian Man

By on 29. April 2020

Der vitruvianische Menschlich im Hexagramm für Ganzheit

Symbole der Ganzheit nach Zahlen geordnet

Symbole der Ganzheit erscheinen in menschlichen Überlieferungen in unterschiedlichsten Zusammenhängen. Die verschiedenen Aspekte können immer wieder auch Zahlen zugeordnet werden.
Dazu folgende Beispiele:

Aspekte der Ganzheit und ihre Zahlen – Übersicht

EINS für Einheit und Ganzheit

Einheit und Ganzheit stehen als mächtige Symbole mit Gott in Zusammenhang. Sie drücken sich jedoch symbolisch auf unterschiedlichste Arten aus, die wiederum den folgenden Zahlen zugeordnet werden können.

ZWEI ­–Dualität, Einheit von Gegensätzen

Die Zahl zwei kommt in der Vereinigung von Gegensätzen, wie zum Beispiel männlich und weiblich, Geist und Materie, bewusst und unbewusst zum Tragen.

DREI – Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit, Triaden

Die Dreiheit bedeutet zum Beispiel die Einheit von Körper, Seele und Geist oder die erfüllten drei Lebensphasen Jugend, Erwachsenenalter und reifes Alter.

VIER – die Quaternio für die irdisch erfahrbare Realität

Die Zahl vier symbolisiert immer wieder die irdische Realität. Vier Mitglieder der Familie sichern den Fortbestand der Menschheit (Vater, Mutter, Tochter, Sohn). Weiter lässt sich die Existenz in die geistigen Energien der vier Elemente als Symbole einteilen. Es gibt vier Jahreszeiten, vier Himmelsrichtungen und der Mensch hat vier Extremitäten.

SIEBEN – die Fülle der irdischen Realität, die Schöpfung in Harmonie

Die Sieben symbolisiert die Ganzheit des Menschen und der Schöpfung in der irdischen Realität. Dazu gehören einerseitst die vier irdisch-materiellen Faktoren, dargestellt durch die vier Elemente. Hinzu kommen noch die drei geistigen oder göttlichen Aspekte des Daseins: der männliche und der weibliche Geist (Animus und Animaund das Selbst, die Identität der Liebe, eins mit Christus.

ZWÖLF – die ursprüngliche, paradiesische Ganzheit

Zwölf goldene Teller, zwölf gute Feen in Dornröschen, zwölf Silberschüsseln in Aladin und die Wunderlampe und zwölf Bäume im Paradies beschreiben Ganzheit. (S. Die innere Familie und die zwölf Bäume im Paradies).

Menschliche Ganzheit in Zahlen (vertiefte Betrachtung)

1 – Einheit, Ganzheit und die Quadratur des Kreises: der vitruvianische Mensch

Vitruvian Man

Einheit und Ganzheit werden grafisch und in Überlieferungen durch die runde Form, durch einen Kreis oder Ball symbolisiert. So kann die Zeichnung von Leonardo da Vinci als Darstellung der Ganzheit des Menschen gesehen werden, indem der Mensch in die Mitte eines Kreises gestellt wird. 

Um einen Kreis oder in einem Kreis kann aber immer auch ein Quadrat gezogen werden, denn die vier Ecken für die vier Faktoren Körper und Seele, männlich und weibliche (s. u. 4) bilden in Einheit die Ganzheit. 

[S. Ganzheit als Quadratur des Kreises.]

Rechts Zeichnung (1492) von Leonardo da Vinci: Der vitruvianische Mensch (Bildquelle: Wikipedia)

2 – Ganzheit als Einheit von männlich und weiblich

Neues Leben und neue Realität entsteht immer und ausschliesslich aus der Vereinigung der ultimativen Gegensätze männlich und weiblich beziehungsweise Geist («Vater») und Materie («Mutter»).

Yin-Yang, Ganzheit in der Ergänzung

Die Einheit ist möglich, weil in Jedem auch immer etwas vom Anderen ist. (S. Abb. rechts: Yin und Yang für die Einheit der Gegensätze).
So haben beide, Mann und Frau, beides, nämlich männliche und weibliche Anteile. Beide haben einen Körper («männlich») und auch eine Seele («weiblich»). Der dritte Aspekt, das geistige, innere Bild vom «anderen» Geschlecht, hilft mit dem andersartigen in Beziehung zu treten.

Damit entsteht eine Beziehungstriade:

3 – DREI, Ganzheit dreifach abgestützt, in drei Lebensphasen

Die Beziehungstriade: das innere Bild vom anderen Geschlecht

Triade des Mannes: Rot, Weiss, Schwarz

 Ein dritter Aspekt in Paarbeziehung gibt der Partnerschaft Stabilität: Die inneren gegengeschlechtlichen Anteile (Animus und Anima) erleichtern den Zugang zum anderen Geschlecht. So hilft der innere Mann (Animus) der Frau, mit Männern in Kontakt zu treten, während auf der anderen Seite die innere Frau, die Anima, dem Mann hilft, mit Frauen in Beziehung zu kommen. Dabei handelt es sich um geistigen Aspekt, nämlich um eine Vorstellung oder ein inneres Bild. (Diese beiden Faktoren in negativer Gestalt als Hure oder Tier sind jedoch auch für die negative Paardynamik verantwortlich.)

Durch drei erfüllte Lebensphasen zur Ganzheit

Grundsätzlich ist es die Aufgabe im Leben, alle Phasen in der Kraft der Liebe zu bestehen. So bedeutet die dreifache (göttliche) Ganzheit, die innere Versöhnung (Integrität) in allen drei Phasen des Lebens.

[Gott, Ganzheit, männlich und weiblich.]

    Gott – Ganzheit, 3-in-1, männlich und weiblich

    Drei Lebensphasen

    1. Kindheit und Jugend: Das innere Kind wird integriert, indem der Mensch lernt, sich selber Trost und Ermutigung in existenziellen Ängsten zuzusprechen.
    2. Erwachsenenalter: Der Mensch lernt Verantwortung und Fürsorge (Vater und Mutter) und lebt Selbstwirksamkeit und Königsherrschaft im eigenen Leben.
    3. Reifes Alter: Mit den gegengeschlechtlichen Anteilen wird der Geist integriert: die Liebe und die Kraft in der Materie (Animus und Anima). Damit erreicht der Mensch Selbstwirksamkeit (Königsherrschaft im eigenen Leben) und Vollmacht über die Materie.

    Weil mit diesen drei Aspekten menschliche Ganzheit abgedeckt ist, erscheint «Gott» als Archetyp als drei-einig oder dreifaltig. Dazu:

    Männliche Ganzheit 3-in-1: Vater – Sohn – Geist
    Weibliche Ganzheit 3-in-1: Jungfrau – Mutter – Schicksal.

    Die Lebensphasen, dargestellt als Triade:

    Triade Lebensphasen

    4 – Ganzheit in der irdischen Existenz 

    Ganzheit in der irdischen Existenz erscheint jeweils als Einheit von vier verschiedenen Aspekten wie zum Beispiel: vier Himmelsrichtungen, vier Jahreszeiten, vier Kohle-Wasserstoff-Verbindungen, vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft).

    Menschliche Ganzheit: Die Integration der inneren Familie 

    Menschliche Ganzheit bedeutet, dass der Mensch seine männlichen und seine weiblichen Anteile am Licht seines Lebens hat und damit auch, dass er seine «innere Familie» integriert hat: 

    Die innere Familie des Menschen

    • Vater (Bewusstsein, Geist, Feuer)
    • Mutter (Unbewusstes, Leben, Wasser)
    • Tochter (Seele, Erde, Motivation) 
    • Sohn (Körper, Luft, Kraft).

    [S. Die vier der Familie und die vier Elemente.]

    7 – Irdische Ganzheit als die Sieben der Schöpfung

    Sieben Aspekte beschreiben die Ganzheit der irdischen Realität. 

    [S. Die Sieben – Ganzheit der irdischen Realität.]

    Das Hexagramm und die Sieben-Tage-Schöpfung

    Sie bilden das Grundmuster für die «Sieben-Tage-Schöpfung» . So können die sieben Faktoren durch ein Hexagramm mit Mitte dargestellt werden. Dieses besteht aus einem männlichen und einem weiblichen Dreieck, welche zusammen die sechs Ecken ergeben. Dabei hat jede der Ecken ihre besondere symbolische und energetische Bedeutung. Die gegensätzlichen Energien werden durch die Mitte, die Liebe zusammengehalten (s. Abb. unten rechts). Die Zeichnung unten links stellt den Menschen ins Zentrum der Ganzheit, symbolisiert durch das Hexagramm:

    Da Vincis vitruvianischer Mensch
    Der Mensch als Hexagramm

    12 – Die Fülle, das Paradies

    Ganzheit: die vier der Familie in Harmonie

    Die paradiesische Einheit ist durch die Familie symbolisiert, indem Vater, Mutter, Tochter, Sohn in Harmonie zueinander sind.
    Das bedeutet, dass der Mensch, der alle Aspekte seiner inneren Familie integriert hat, Ganzheit erreicht hat. Mit anderen Worten ist er mit ihnen als die Prototypen seiner «inneren Familie» ganz versöhnt und in liebevoller Beziehung.

    4 x 3 – jedes Glied dreifach abgestützt und die innere Familie

    Jedes der vier «Familienmitglieder» ist in sich selbst ganz, wenn es wiederum dreifach abgestützt ist. Somit entstehen 4 Dreiecke, wie in Abbildung unten links.

    1. Vater (Geist, Bewusstsein): oberstes Dreieck.
    2. Mutter (Leben in der Materie): unterstes Dreieck.
    3. Tochter-Schwester (Seele): Mitte, Dreieck nach unten und «linker Arm», passiv-empfangend.
    4. Sohn-Bruder (Körper): Mitte, Dreieck nach oben; «rechter Arm», aktiv-initiierend.

    [S. Die 12 Bäume im Paradies: die innere Familie.]

    12 Aspekte für Ganzheit

    Zwölf «Bäume» im Paradies; zwei davon in der Mitte des «Gartens» (Abb. oben Mitte)

    So bilden zwölf Bäume einen paradiesischen «Garten» der Ganzheit. In dessen Mitte befinden sich jene zwei besonderen Bäume, von welchen die Bibel erzählt: der «Baum der Erkenntnis» und der «Baum des Lebens». (S. Die beiden Bäume in der Mitte des Paradieses.)

    Zwölf goldene Teller für Ganzheit und die Dreizehn (Abb. oben rechts)

    Diese ursprüngliche, paradiesische Ganzheit wird im Märchen Dornröschen durch zwölf goldene Teller symbolisiert. Die «böse Fee», die 13. symbolisiert dabei das Ego, welches das Fest des Lebens verdirbt (schwarz in Abb. rechts). (Heilung geschieht, indem auf dem Weg von 13 zu 10, zurück zum Baum des Lebens.)


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