Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

(4) Inanna, Königin der Erde, und ihr Weg zum Vater

Inanna beim Vater in Eridu

By on 2. Dezember 2022

Inanna, der Apfelbaum und der Hirte

Inanna – Königin der Erde und der Weg zum Vater

Durch ihren ersten Geschlechtsverkehr mit Gilgamesh ist Inanna nun von der «Göttin des Himmels» (Jungfrau) zur «Königin der Erde» geworden, denn sie hat damit ihren Körper eingenommen. Dieser ist durch die ERDE symbolisiert, darum der Titel «Königin der Erde».

Was bisher geschah

Inanna, Königin der Erde durch Sex mit Gilgamesh

Inanna hatte ein Bäumchen aus dem Fluss gezogen und in ihren Garten gepflanzt. Doch eines Tages musste sie feststellen, dass es von furchterregenden Wesen der Macht besetzt worden war, und zwar von Lilith, der Schlange und dem Löwenadler. Sie suchte darum Hilfe und fand sie bei ihrem Vetter Gilgamesh. Der Held von Uruk kam in ihren Garten und fällte den Baum kurzerhand. Inanna machte ihn daraufhin zu ihrem König.
Diese Symbole bedeuten, dass die beiden miteinander geschlafen haben. Dadurch hat Gilgamesh Einlass in ihr verborgenes und wunderwirkendes Reich, in ihren Schoss erhalten, wo er durch seinen Samen neues Leben und neue Realität initiieren kann (s. Der weibliche Schoss als Gral). Es ist ein heiliger Akt, bei dem sich die junge Göttin mit allem, was sie hat und ist, verschenkt hat (s. Die Frau, 3-in-1).

[Zurück zu: Inanna und Gilgamesh – die Fällung des Baumes.]

Der Originaltext von Inanna – Königin der Erde 

Inanna, Königin der Erde (Text)

Der Text wird im Folgenden in die einzelnen Aussagen aufgegliedert und kommentiert.

Kurzfassung: Inanna setzt sich die Krone der Steppe auf, jubelt über ihre wundervolle Vulva und begibt sich zu EnKi, dem Gott der Erde. Der Vater und Gott der Weisheit ruft seinen Sukkal Isimud herbei und gebietet ihm, die junge Göttin ehrenvoll, als Gleiche unter Gleichen, zu empfangen.

Was ist passiert und wie weiter?

Nach dem ersten Geschlechtsverkehr

Die These, dass es sich bei der Fällung von Inannas Baum durch Gilgamesh um Geschlechtsverkehr wider höhere Ordnungen handelt, wird in diesem Abschnitt erhärtet. Aus diesem Grund fragt sich Inanna, die nun Königin der Erde ist, wie es weitergehen soll und wendet sich darum an den Vater.

Wichtige Anmerkungen zur Deutung von Inanna, Königin der Erde

Verschachtelte Erzählweise antiker Überlieferungen

Körper, Seele, Geist, 3-in-1

Für die Deutung der alten Überlieferungen ist es wichtig zu verstehen, dass die antiken Mythen eine verschachtelte Erzählweise verfolgen, die «spiralförmig» immer tiefer in die Wahrheit hineinführt. Das bedeutet, dass zuerst die Ebene des Körpers (was ist materiell geschehen), betrachtet wird, dann als nächstes Motiv und Antrieb (die Ebene der Seele) und zuletzt die Ebene des Geistes (was sind die Auswirkungen auf die Beziehung: Macht oder Liebe?).

[S. auch Das Heiligtum 3-in-1 und der Weg zu Ganzheit.]

Die drei Ebenen: Körper – Seele – Geist in der Überlieferung um Inanna

  1. Körper/Materie: der vollzogene Geschlechtsverkehr
  2. Seele: Das Motiv, die Beweggründe (sie sind das Thema dieses und auch des nächsten Abschnittes).
  3. Geist: die Auswirkungen auf die Beziehung (Macht oder Liebe)

Die verschiedenen Ebenen erzählen das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Es ist wichtig, dies zu verstehen, denn ein chronologisches Verständnis der Geschichte macht häufig wenig Sinn oder ergibt eine komplett andere Aussage der Mythologie. Dies wird besonders im nächsten Abschnitt (Inanna und der Rausch des Vaters) und auch im jüngeren Gilgamesh-Epos klar.

[S. dazu Turmbau oder verschachtelte Erzählweise? auch in der Einführung ins babylonische Gilgamesh-Epos.]

Silbenrätsel in Babylon mittels sumerisch-akkadischen Wörtern

Hinweise auf die Bedeutung von Figuren in den Silben

Die sumerische Überlieferung wurde erstmals in Babylon niedergeschrieben; s. Von Sumer bis Babylon – Hintergründe). Dabei wurden bei der Erzählung der älteren Mythologie offenbar mit der Bedeutung der sumerisch-akkadischen Wörter als Silben gespielt. Aus diesen entstanden neue Namen und Wortschöpfungen. So wurde deren Bedeutung (die aus Interpretationen gewonnen war) für «Eingeweihte» rasch ersichtlich (das heisst für die Gelehrten, welche mit den alten Sprachen vertraut waren). – Für alle anderen blieben es seltsame Namen und schwer verständliche Inhalte.

Was bereits mit der Niederschrift der sumerischen Mythologie begonnen hatte, wurde im späteren Gilgamesh-Epos (welches ebenfalls eine Interpretation der sumerischen Erzählung darstellt) auf die Spitze getrieben.

[S. Die sumerische Sprache und ihre Entwicklung und Einführung ins babylonische Gilgamesh-Epos.]

Die Krone für Inanna, Königin der Erde

Inanna setzte sich die Shugurra,
die Krone der Steppe, auf ihr Haupt.

Die Shugurra, Krone der Erde, für die initiierte Frau

Inanna – von der Göttin des Himmels zur Königin der Erde: Rollenwechsel

In diesem Abschnitt wechselt Inanna nun ihren «Hut» und damit ihre Rolle. Die Tatsache, dass die junge Göttin die Shugurra aufsetzt, ist der Beweis dafür, dass Inanna nun eine initiierte Frau ist. Denn Krone der Erde bedeutet, dass sie nun durch den vollzogenen Geschlechtsverkehr ihren Körper (symbolisiert das Element der ERDE) eingenommen hat (s. Die vier Elemente, Bedeutung).

Als Göttin hat sie zwar Ganzheit und damit alle drei Aspekte des Frauseins inne (Jungfrau, initiierte Frau, alte Weise), doch hier tritt sie nun als Königin der Erde auf. Damit spricht ist sie nun mit jene Frauen an, die sich mit ihrer Liebe und ihrem Körper bereits an einen Mann verschenkt haben.

[S. Weibliche Ganzheit 3-in-1; Der weibliche Weg / der Weg der Frau.]

Silbenrätsel: die SHU-GU-RA für NIN-SHU-BUR, Königin der Erde

Die Shugurra, Krone der Erde: Aus den Silben SHU für Herrscherin, GU(R) für Erde/Land (Ur?).

Die Königin der Erde: Aus den Silben NIN = Göttin; SHU(B) = Königin des Landes (UR?)

Die Aussprache der Konsonanten der sumerischen Sprache ist nicht eindeutig. So scheint B und G auswechselbar wie bei Bilgamesh/Gilgamesh. Ebenso sind harte und weiche Konsonanten etymologisch häufig ausgewechselt worden, z. B. G und K. Damit kann die Silbe GUR/KUR möglicherweise auch von GI/KI für die Erde in Verbindung mit dem Land UR herstammen.

[S. Die sumerische Sprache und ihre Entwicklung.]

Als Königin der Erde heisst Inanna NIN-SHU-B-UR. (Sie wird im übernächsten Abschnitt in Aktion treten).

Apfel (Inannas Apfelbaum)

Die Schafhürde, der Hirte und der Apfelbaum

Sie wandte sich zur Schafhürde hin zum Hirten der Schafe.
Als sie sich [dabei] an den Apfelbaum lehnte,
war ihre Vulva wunderschön anzusehen.
Die junge Frau Inanna jauchzte über ihre wundervolle Vulva
und beglückwünschte sich selbst zu ihrer Schönheit.

Freude über Körperlichkeit ohne Scham

Inanna freut sich über die Schönheit ihres Körpers und ihre Sexualität, ihre Vulva! Hier ist keine Scham, keine Befangenheit.

Die Schafhürde und der Hirte: Der Schoss der Frau und ihr Geliebter

Die Schafhürde – Symbol für den Schoss der Frau

Das Wort für das Gehege der Schafe ist im Sumerischen identisch mit dem Wort für Mutterleib, Lenden, Vulva, Schoss.

[Aus: WOLKSTEIN, DIANE / KRAMER SAMUEL NOAH. Inanna, Queen of Heaven and Earth. Her Stories and Hymns from Sumer. New York 1983, S. 146.]

Der gute Hirte: der treue und liebende Mann

Der gute Hirte, der seine wollenen Schäfchen mit ihrer Milch nach Hause in die Hürde seiner Göttin bringt, symbolisiert den liebenden Mann, der seiner Gemahlin treu ist. Diese Interpretation lässt sich aus dem weiteren Verlauf der Mythologie problemlos bestätigen. So versteckt sich der Hirte später in einer fremden Schafhürde. [S. Der Hirte wird geschlagen und Die Göttin des Weinstocks.]

Im Kollektiv ist der gute Hirte der Titel für den Christus/Messias, der für das Volk als seine Schafe, sorgt (s. Christus/Messias, der Gesalbte und Psalm 23).

Der Apfelbaum als Baum der Erkenntnis und seine Frucht, die Sexualität

Die Frucht der Liebe: die Sexualität (körperliche Liebe)

Der Apfelbaum gehört seit Urzeiten zur Göttin der Liebe, und der Apfel symbolisiert die Frucht der Liebe, die genossen werden kann, die Sexualität. Er wird in diesem Abschnitt gleich zweimal hintereinander erwähnt. Einerseits im Zusammenhang mit dem Hirten, andererseits mit der Schönheit ihres Körpers und ihrer Vulva.

Die verbotene Frucht in der jüdisch-christlichen Überlieferung

Aus diesem Grund wird der Baum der Erkenntnis in christlicher Kunst immer wieder als Apfelbaum dargestellt. – Der Konsum der Frucht ist ein Problem, wenn er nicht in einem stabilen und vertrauensvollen Rahmen stattfindet. Es besteht die Gefahr, dass die Liebe der Frau stirbt, wenn sie verlassen wird.

[S. Die beiden Bäume im Paradies und die verbotene Frucht; Der Sündenfall-Bericht der Bibel und das Geheimnis der Schlange und Schneewittchens vergifteter Apfel – Missbrauch als kollektive Realität.]

Inannas Weg zum Vater

Im Blick auf den Hirten macht sich Inanna nun also Gedanken darüber, wie es mit ihrem Geliebten weitergehen soll.

Sie sprach:
Ich, Königin des Himmels, werde den Gott der Weisheit besuchen.
Ich werde zum AbZu, dem heiligen Ort in Eridu, gehen.
Da werde ich Enki, dem Gott der Weisheit, in Eridu die Ehre erweisen.

An den tiefen Wassergründen werde ich ein Gebet an EnKi richten.

Er, dessen Ohren weit offenstehen,
Er, der die ME kennt, die heiligen Gesetze
des Himmels und der Erde,
Er, der die Herzen der Götter kennt …

Wer ist EnKi, der Gott der Weisheit?

EnKi ist der Gott der Erde, der Gott der Weisheit und der liebende Vater. Als Gott der Erde gehört er zu jenen, welche die Erde als schenkende Mutter-Gottheit respektieren und verehren.

Der Vater und Gott der Weisheit: ein Gesalbter

Nicht Inannas Vater, sondern der Vater des Hirten!

Die Person, die Inanna ins Vertrauen zieht, ist nicht ihr Vater, sondern wie oben erwähnt Gilgameshs Vater. Inannas Vater ist wohl der König, Herr über ein kultiviertes Gebiet … Im Gegensatz zu EnKi, dem Gott der Erde, wird er verdeckt als EnLil, der Gott der Luft, bezeichnet (s. Der Vater und der Gott der Luft (Prolog II)). Damit ist ein «Luftikus» und Mann der Macht, wie der Beginn der Mythologie andeutet (dafür verantwortlich, dass das junge Bäumchen in den Fluss gefallen war).

Liebe und Respekt gegenüber dem Weiblichen (AbZu und die Salbung)

Der Vater und «Gott der Erde» (EnKi) ist hingegen ein wahrhaft Liebender und ein „Gesalbter“. Denn die Erde ist ein Symbol für den weiblichen Körper und das innewohnende Wasser ist ein Symbol für die Salbung. Darum begegnet er Frauen liebevoll und mit Respekt. Dies kommt in diesem Abschnitt gut zum Ausdruck.

Zugang zum Innersten der Existenz

So hat der Vater auch sein Heiligtum an den tiefen Wassergründen im Inneren der Erde. ABZU steht für das Grosse Unten, Herrschaftsbereich der Grossen Mutter und Symbol für den Bereich des Körpers und der Materie und damit für das Unbewusste (im Gegensatz zu AnZu, dem Himmel als dem Bereich des Geistes). In seinem «Heiligtum» hat er als ein Gesalbter Zugang zum Innersten, zur Quelle des Lebens, um darin seinen Samen der Liebe zu säen.

Der Vater und die ME, die Kräfte der Weisheit

Als Gott der Weisheit verfügt EnKi auch über die Kräfte der Weisheit, die ME. Sie bezeichnen die heiligen Gesetze des Himmels und der Erde. Sanskrit medha bedeutet Weisheit. Als Silbe ist das Wort „ME“ Bestandteil von Namen antiker Heldinnen und Gottheiten wie Medea, Medusa, Medon.

Weisheit = Erkenntnis + Liebe

Weisheit ist Erkenntnis gepaart mit Liebe. Die Liebe aber ist die weibliche Seite des Geistes. Der Vater hat mit der Liebe zu seiner Tochter seine Weiblichkeit (Göttin, Anima) integriert. Es ist die Liebe, welche in mit den ME, den Gesetzen der Weisheit in Verbindung gebracht hat. Damit steht EnKi, der Gott der Erde, im Gegensatz zur männlich-menschlichen Machokultur des EnLil, welche das Weibliche unterwirft, bezwingt und ausbeutet (s. Der Gott der Luft).

[S. «Ich bin der Vater» (freier Text). Und 2 – Der Vater und der Gott der Luft, Prolog II.]

EnKi, der Gott der Weisheit, der alles weiss, […]
rief seinen Sukkal Isimud

Wer ist Isimud, der SUKKAL des Vaters EnKi?

Der Auserwählte von Inanna, Königin der Erde

Er ist der Hirte und derjenige, der die junge Göttin defloriert hat.
In der Mythologie hat er verschiedene Namen, welche zu seinen unterschiedlichen Funktionen gehören:

Gilgamesh, Inannas Initiator und der (verkehrte!) Sohn des Vaters = EnKiDu(m)

1. Gilgamesh, Inannas Initiator

Gemäss der babylonischen Niederschrift hiess der Held, der Inannas Baum fällte, Gilgamesh. Doch in der ganzen weiteren Mythologie erscheint dieser Name nicht mehr. Es scheint sich dabei um eine spätere Ergänzung zu handeln.

Silbenrätsel: Gilgamesh und der Weg durch die Unterwelt

Wiederum geben die Silben Hinweise auf die Bedeutung des Namens: Gi/Ki=Erde; GAL = Unterwelt; MESH = Diener. Also: Der auf dem Weg durch die Unterwelt das Dienen gelernt hat. Dieser Weg passt sowohl auf Gilgamesh als auch auf Dumuzi, welcher als «Sohn des Lebens» der Hirte und spätere Gemahl der Göttin ist.

2. Isimud: Der verkehrte Sohn des Vaters (EnKisDu = Sohn des Gottes der Erde)

Der SOHN steht in den Überlieferungen immer auch für die Kraft oder Potenz des Vaters und damit für den Phallus. Isimud kann als «der verkehrte Sohn» übersetzt werden. Der ungehorsame Sohn des Vaters ist derjenige, der aus Trieb statt aus Liebe handelt und somit als Anti-Gesalbter oder «Anti-Christus» bezeichnet werden kann (s.  Christus / Messias, der Gesalbte und der Anti-Christus). Oder anders formuliert: Der ungehorsame Sohn des Vaters symbolisiert auch den unkontrollierten Trieb des (werdenden) Vaters.

Silbenrätsel: Isimud-Dumuzi, der verkehrte Sohn des Vaters

Der Name Isimud kommt von Zi-Mud, was eine Umkehrung der Silben des Namens Dumuzi (Dum-Zi = Sohn des Lebens) darstellt (so heisst Inannas späterer Mann). Also kann Isimud, der Nicht-Sohn des Lebens (des Vaters), mit «der verkehrte Sohn“ übersetzt werden. Diese Bedeutung wird auch aufgrund des weiteren Verlaufs der Geschichte bestätigt.

Sohn des «Todes»

Als der verkehrte Sohn des Vaters ist Isimud ein «Anti-Gesalbter», ein Anti-Christus, der mit Gewalt eindringt, ohne dass die Salbung gegeben ist und dabei das Weibliche konsumiert und es unterwirft. Damit steht er im Gegensatz zum guten Hirte, der seine wollenen Schäfchen mit ihrer Milch nachhause, in die Hürde seiner Göttin bringt. Dieser symbolisiert den lieben Mann, der seiner Gemahlin treu ist (s. oben und in Episode Der Hirte wird geschlagen).

3. Der Hirte, Geliebter der Göttin und Sohn des Gottes der Erde: EnKiDu (!)

Der Geliebte der Mutter

Der Hirte ist wie oben beschrieben der Geliebte und Auserwählte der Göttin. Als solcher ist er auch der Sohn des Gottes der Erde (EN = Gott; KI = Erde). Dieser ist als «der VATER» ein Liebender und ein Weiser, man könnte sagen ein Schamane, der zu jenen gehört, welche die grosse Mutter-Gottheit verehren (s. unten). So ist auch sein «Sohn», der Hirte fürsorglich, denn er sorgt für seine Schafe und nimmt dankbar an, was Mutter Natur ihm schenkt.

Silbenrätsel: Enkidu, Gilgameshs bester Freund, sein Trieb

Im babylonischen Gilgamesh-Epos heisst der «beste Freund» des Königs EnKiDu(m), was übersetzt Sohn des Gottes der Erde bedeutet (DUM = Sohn). Er ist ein haariger «Wilder», der durch eine «Hure» domestiziert worden ist, und Gilgamesh zu einigen Untaten anstiftet (s. Gilgamesh und Enkidu).

Der Ackerbauer und der Hirte: Kain und Abel

Der Hirte gehört zu den Nomaden, welche die grosse Muttergottheit und Erde verehren, die schenkt, was gebraucht wird. Sie stehen im Gegensatz zu den Ackerbauern, welche die Erde bearbeiteten, um Ertrag zu erhalten. Die Kluft zwischen diesen beiden unterschiedlichen Lebensformen wird in der Bibel durch Kain und Abel beschrieben. Sie entspricht der Kluft zwischen dem Nomadentum und den ersten Hochkulturen (Ägypten und das Zweistromland).

Der Ackerbauer ist eher mit dem Gott der Luft identifiziert, der jugendliche, machtorientierte Macho-Männlichkeit darstellt, der seine Güter mehren und Land wie auch Frauen besitzen möchte.

[S. Der Hirte und der Ackerbauer.]

EnKis SUKKAL, das heisst AVATAR

Was ist ein SUKKAL?

Die Überlieferung spricht aber an dieser Stelle nicht von «Sohn, sondern von «SUKKAL». Das Wort wird mit «Diener» übersetzt. Was steckt dahinter?
SUKKAL bezeichnet in der sumerischen Mythologie eine Person, welche die Anweisungen der Götter ausführt, modern formuliert könnte man sagen: ein AVATAR.

Die Menschen als Avatare der Götter in der sumerischen Überlieferung

Der Mensch als Kind der Gottheit …
SUKKAL ist sowohl männlich als auch weiblich. (So hat auch Inanna ebenfalls einen Sukkal, NinSchubUr. (Sie wird in der Folge eine Rolle spielen, und zwar in der Auseinandersetzung mit Isimud, dem Sukkal des Vaters.)

Die Götter als Leitfiguren oder Archetypen

Die Menschen als Handelnde und Ausführende der Götter zu sehen ist ein interessanter Ansatz. Damit erscheinen die Götter als geistige Wesen oder auch als geistige Inhalte, welche die Menschen beeinflussen, prägen und bewegen können.
Damit können sie auch als Archetypen bezeichnet werden, indem sie verschiedene Handlungsoptionen des Menschen darstellen.

Standbild des Löwen (Inanna in Eridu-2)

Schlussfolgerungen: höhere Weisheit missachtet

Die Weisung des Vaters: Achtung des Weiblichen

EnKi, der Gott der Weisheit, der alles weiss,
Rief seinen Sukkal Isimud:
„Komm, mein Sukkal,
Eine junge Frau wird gleich den AbZu betreten …
Biete ihr Butterkuchen, kühles Wasser
und Bier vor dem Standbild des Löwen.
Behandle sie wie eine Gleiche unter Gleichen.
Begrüsse Inanna am heiligen Tisch, am Tisch des Himmels.“

Isimud: Missachtung der Weisung des Vaters

Die Mythologie berichtet, dass Isimud vom Vater die Weisung erhalten hatte, die junge Göttin «ehrenvoll» zu behandeln. Doch Isimud hat sich als der „verkehrte Sohn“ des Vaters benommen, indem er sofort mit der jungen Göttin geschlafen hat.

Entsprechend kann diese Passage also so interpretiert werden:
Der Vater ruft seinen «Sohn» Isimud herbei und fordert von ihm Rechenschaft, indem er fragt:

Was ist geschehen?? Hatte ich dir nicht die Anweisung gegeben, die junge Frau ehrenvoll und ebenbürtig zu behandeln? Du solltest sie wie eine Königin empfangen und mit ihr auf Augenhöhe umgehen – und nun … Was hast du getan?!

Was Isimud getan hat, wird in der nächsten Episode ausführlich das Thema sein.

Inannas Gebet an den liebenden Vater

Inanna sprach:
Ich, Königin des Himmels, werde den Gott der Weisheit besuchen.
An den tiefen Wassergründen werde ich ein Gebet an EnKi richten.

Die Frau als Göttin und Heldin: Kampf für die Liebe!

Inanna hat als Göttin der Liebe und selbstbestimmte Frau Ganzheit im Blick. Damit wendet sie sich als Königin des Himmels (in der Rolle der Jungfrau) an den Vater, denn sie will für ihre Lieben kämpfen.

[S. Das Gebet „Unser Vater“Der Heldenweg der Frau – Die Liebe bewahren und Maria Magdalena und die Frau als Heldin .]

Die Liebe in Gefahr

Weil der Geschlechtsverkehr ohne Berücksichtigung der Weisheit (VATER) vollzogen wurde, besteht die Gefahr, dass das Schicksal (MUTTER) sich zu Ungunsten der beiden Liebenden wenden wird, indem die Einheit der Beziehung zerbrechen und die Liebe sterben wird.

Damit hat Inanna wahrhaftig allen Grund zu beten.

Nach dem spontanen Geschlechtsverkehr fürchtet sie nun mit dem Zorn der Eltern auch den Zorn Gottes und hat Angst, dass das Schicksal zurückschlägt. Reichlich ratlos fragt sie: «WAS SOLL ICH DENN NUN TUN?»

(Unweiser) Geschlechtsverkehr (wider die ME, ohne schützenden Rahmen)

Die Göttin und der Hirte: keine «standesgemässe» Beziehung

Da ist wohl ein nicht unbeachtliches Problem: Er ist (nur!) der Hirte der Schafe. Inanna hingegen ist die Göttin der Liebe, also womöglich die höchste Jungfrau im Land, Priesterin der Göttin der Liebe und Tochter des Königs. Der junge Mann ist nicht standesgemäss. Inanna ist eine Göttin, und er ist (nur) der Hirte.

Verstoss gegen höhere Ordnungen

Der Geschlechtsverkehr geschah ohne legitime Verbindung, das heisst ohne Einverständnis der Eltern, wider höhere Ordnungen. Inanna hat sich also mit einem jungen Mann eingelassen und dabei ihre Jungfräulichkeit verloren. Das ist keine harmlose Angelegenheit, wie die Mythen betonen, denn es ist fraglich, ob es daraus wirklich eine gelungene Verbindung geben wird.

Auflehnung gegen Vater und Mutter: das Schicksal und höhere Weisheit

Mutter und Vater symbolisieren auf der höchsten Ebene Schicksal und (liebevolle) Ordnung.

[S. Vater und Mutter, Geist und Materie.]

Durch den Geschlechtsverkehr zwischen der jungen Göttin und dem Hirten, welche eine schicksalhafte Bedeutung hat, sind nun also die höchsten göttlichen Ordnungen, die ME tangiert. (Dies wird im Folgenden ausführlich das Thema sein).
Im späteren babylonischen Gilgamesh-Epos wird sich der Held in seiner Kraft klar gegen Vater und Mutter auflehnen (s. Chumbaba, Wächter*In des Zedernwaldes, Tafel 5).

Dies ist die Versuchung des Menschen: Der Ego-Trieb verleitet ihn immer wieder dazu, göttliche Ordnungen auszuhebeln und das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Bildhaft gesprochen wird dabei der Vater getötet und die Mutter geheiratet.

[S. Überwinden in Versuchungen: der Trieb und die Macht.]

Die Königstochter und der Wilde – ein ungeschliffener Diamant

Die Gunst der Königstochter

Dies entspricht auch der verdeckten Aussage des Gilgamesh-Epos. Gilgamesh war ein „Wilder“, eben ein Sohn des Enki, des Gottes der Erde; sumerisch = EnKiDu; S. Gilgamesh und Enkidu). Es ist ein Thema, das immer wieder vorkommt: Sie ist als Göttin der Liebe hoch über ihm, er ist als ungehobelter aber auch männlicher Mann ihre perfekte Ergänzung. So gelangt gemäss der Überlieferung bereits der erste Weltherrscher, Sargon, Sohn einer Priesterin und eines Wilden aus den Bergen, durch die Gunst der Göttin Ishtar (=Inanna) zur Königswürde. [S. Die Sargon-Legende, und Wikipedia-Artikel zu Sargon von Akkad.]

Letztlich bedeutet es aber nichts anderes, als dass die Frau als Jungfrau und Tochter des Vaters «oben», «im Himmel», also im Bereich des Geistes und der Liebe beginnt. Der Mann hingegen, geboren aus dem Körper der Mutter (= Erde!), ist zunächst der Materie und der Körperlichkeit verhaftet.

[S. Männlich und weiblich, die beiden Ur-Kräfte der Schöpfung.]

Inanna beim Vater in Eridu
Der Vollständigkeit halber: EnKi und Inanna – Gott, männlich und weiblich

Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass in der sumerischen Mythologie von Inanna die Ganzheit involviert ist.

[S. Gott, 3-in-1, männlich und weiblich.]

Vater (EnKi, weiss), Sohn (IsiMud, rot), Geist (die ME, das Gesetz, schwarz)

Die männliche Ganzheit 3-in-1, die schöpferische, geistige Kraft bedeutet, erscheint bereits in diesem Abschnitt vollständig, als Vater, Sohn und Geist (die ME):

  1. Der Vater – EnKi: Der liebende Vater (EnKi) für liebende und warmherzige Männlichkeit, die sich durch seinen Sohn hingibt.
  2. Der Sohn – Isimud: Es steht für die Kraft und damit auch für den Phallus des (künftigen) Vaters. Er hat unweise, nämlich triebhaft und nicht aus Liebe gehandelt (zum Tod statt zum Leben – IZ statt Zi) und wird darum als der verkehrte Sohn (MUD statt DUM) bezeichnet. Er muss sich noch zum „Sohn des Lebens“ (Dum-Zi) wandeln. [S. Christus / Messias, der Gesalbte und der Anti-Christus und Dynamik des Lebens und des Todes.]
  1. Der Grosse Vater, Geist in Form der ME, der Kräfte der Weisheit und der übergeordneten ewigen Wahrheiten.

[S. Männliche Ganzheit 3-in-1, Vater – Sohn – Geist.]

Inanna (Jungfrau als Potenzial, weiss) und initiierte Frau (Königin der Erde, rot)

Inanna, die Göttin der Liebe, welche für die weibliche Seite Gottes steht, ist noch auf dem Weg zu Ganzheit. Davon handelt ihre Mythologie. Nachdem sie als Jungfrau Göttin des Himmels war, ist sie nun als initiierte Frau in die zweite Phase eingetreten (Königin der Erde). Später wird ihr Weg auch noch in die Unterwelt führen, zur Grossen Mutter, Herrin über Leben und Tod und Schicksalsgottheit.

Vom Himmel in die Unterwelt: Der weibliche Weg
  1. Inanna als Jungfrau und Göttin des Himmels (weiss) für den Äther, das Potenzial oder das Meer aller Möglichkeiten
  2. Inanna-NinSchubUr als Königin der Erde, Symbol für die lebendige Realität und die initiierte Frau
  3. Inanna-EreshKiGal als Herrin der Unterwelt, Symbol für die Lebenskraft in der Materie und das Schicksal

[S. Weibliche Ganzheit 3-in-1: Potenzial, Realität und Schicksal und Der weibliche Weg / der Weg der Frau.]

Heute ist es Zeit für die Ganzheit der Frau

Nun, endlich, nach über 4000 Jahren, ist es an der Zeit, dass die Frau auch im Kollektiv als Göttin ihre Ganzheit wiedergewinnt und sich als Quelle des Lebens und der Liebe wahrnimmt. Um ihre Kraft und ihren Körper wieder für sich einzunehmen, muss sie sich ihren Verletzungen und ihren Schatten stellen und diese integrieren (die Herrin der Unterwelt). Davon handeln die Überlieferungen von Inanna, der sumerischen Göttin der Liebe und insbesondere dieser Abschnitt.

Inanna – Königin der Erde als moderne Erzählung

Die moderne Erzählung als einfache, alltägliche Geschichte behandelt ein Thema, das für die Menschheit derart zentral ist, dass es sich von den ersten Überlieferungen bis heute gehalten hat: Das Sterben der Liebe und ihre Auferweckung durch den Vater.

Annas Weg zum Vater

Anna:

Ich hatte wieder einen Traum – oder ein Nachtgesicht:

Gespräch zwischen der Göttin der Liebe (Mutter) und dem Gott der Weisheit (Vater):

Ich war an einem Ort, es war wie Nebel – oder Wasser, Wasserdampf – oder Wolken, und alles erschien in gleissendem Licht, hell und blendend, sodass ich nichts sehen konnte. Aber ich hörte Stimmen. Da war eine Frauenstimme klingend, singend und voll wie rauschendes Wasser und eine tiefe Männerstimme, stark wie Donner. Die weibliche Stimme schwang aufgebracht wie in hohen Wogen und sagte:

– Ich muss mit dir sprechen! Dein Sohn hat mit meiner Tochter geschlafen. Er hat sie entjungfert!

Die Antwort liess nicht lange auf sich warten. Wie das Grollen eines Donners rollte sie von weit her heran und ertönte:

– Ja, es ist mir zu Ohren gekommen … Ich hatte ihm die Anweisung gegeben, sie gut und respektvoll, als Seinesgleichen zu behandeln… doch die Sache ist aus dem Ruder gelaufen …

***

Inanna – Königin der Erde und initiierte Frau

Mein Unbewusstes meldet sich mal wieder zu Wort. Die Sache mit Gil beschäftigt mich ja auch nach wie vor. Nachdem er mit mir geschlafen hatte, habe einfach nichts mehr von ihm gehört! So ein Schuft!!!

Wie weiter? Der Weg zum Vater

Also setzte ich mein Vorhaben um und nahm mit meinem Onkel, Mamas Bruder Enrico, Kontakt auf. Ohne zu zögern, lud er mich ausserhalb seiner Arbeitszeit nach Feierabend zu einem Imbiss zu sich nach Hause ein.

Der Vater

Enrico empfing mich herzlich. Er ist ein Mann, der Energie und Tatkraft ausstrahlt. Er ist wirklich sehr attraktiv, mit angegrauten Schläfen, einem warmen Lächeln und wachen und liebevollen Augen. Als er mich in sein Wohnzimmer führte, standen bereits ein paar Snacks auf dem Tisch, eine Karaffe mit Wasser und auch eine Flasche Wein:
– Was kann ich dir zu trinken anbieten?, wollte er wissen. Als ich zögerte, schenkte er mir Wasser ein und fügt hinzu: Vielleicht auch ein Schlückchen Wein?

Ich nickte nur, denn ich fühlte mich etwas angespannt.

Fürstliche Bewirtung

Enrico lächelte ermutigend. Ich ass ein paar Bissen und trank etwas Wein, während er sich nach meiner Familie und dem Stand meiner Ausbildung erkundigt hatte. Als ich mich etwas entspannt hatte, legte er seine Hände gefaltet auf den Tisch, holte tief Luft und wollte wissen:
– Nun, was führt dich zu mir? Wie läuft’s so zuhause …? „
– Na ja, so der übliche Zoff mit einem Teenager, schätze ich, aber ganz ok, antwortete ich und grinste. Dann fügte ich zögernd hinzu: Das ist nicht mein Hauptproblem, weshalb ich zu dir komme …

Enrico blickte mich erwartungsvoll an:
– Soso … Was ist denn dein Hauptproblem?

Ich erzählte Enrico von meiner Begegnung mit Gil:
– Ich traf ihn am Familienfest wieder und verliebte mich total in ihn …

Einen Augenblick lang fiel es mir schwer, weiterzusprechen. Enrico blickte mich aufmerksam an. Ich senkte meinen Blick, brachte keinen Ton heraus und schaute ihn hilflos an.

Was ist geschehen?

Er lehnte sich zurück und fragte mit einem leichten Lächeln in den Mundwinkeln geradeheraus, als wollte er mir ein paar Snacks anbieten:
– Und …? Seid ihr euch nähergekommen?
– Ja. Wir trafen uns ein paar Mal und dann lud er mich zu sich nach Hause ein. Er hatte es wunderbar vorbereitet, gekocht, servierte Getränke …
– Verstehe …, sagte Enrico und blickte mich noch immer liebevoll an.

Da spürte ich plötzlich einen Kloss im Hals und konnte nicht mehr weitersprechen.

Enrico wartet eine Weile, dann fragte er sanft.
– Und …? Habt ihr miteinander geschlafen?

Da konnte ich mich nicht mehr beherrschen und brach, ohne dass ich es wollte, in Tränen aus:
– Ja!, schluchzte ich. – Und nun will er nichts mehr von mir wissen …! – Ich bin so dumm … Ich bin selber schuld! Hätte ich doch auf meine Bruder Udo gehört. Er wollte nicht, dass ich mich mit Gil treffe! Er warnte mich …

Der Sukkal des Vaters

Enricos Blick war in die Ferne geschweift und sehr ernst geworden. Er schien plötzlich ganz in sich selbst versunken zu sein:
– Gil …, sagte er und seine Stimme klang nachdenklich, ja irgendwie tief grollend, als er weitersprach, mehr zu sich selbst: Mein Patenjunge ist gross geworden … Und sein momentaner Lebensstil gefällt mir nicht!

Dann stand er auf, holte Taschentücher, setzt sich neben mich und legte väterlich seinen Arm um meine Schultern. Ich konnte und wollte mich nicht mehr beherrschen, sondern lehnte mich gegen seine Brust und heulte mein ganzes Weh aus meinem Körper.

Enrico stricht sanft über meinen Oberarm und wartete, bis ich mich etwas beruhigt hatte. Dann sagte er:
– Willst du mir mehr davon erzählen? Hm????

 Das wollte ich.

Endnoten:

[1] Kramer/Wolkenstein 146

Weiterführende Texte:

Der Vater – rettende Liebe und tiefe Weisheit 
Das Gebet „Unser Vater“
Maria Magdalena und die Frau als Heldin

Der Heldenweg der Frau – Die Liebe bewahren
Das Heiligtum 3-in-1 und der Weg zu Ganzheit
Inanna, sumerische Göttin der Liebe und starke Frau (Einführung)
Der weibliche Schoss als Gral        

Archetypen:

Der Vater – rettende Liebe und tiefe Weisheit 
Christus / Messias, der Gesalbte und der Anti-Christus
Die Salbung: Vollmacht
Der gute Hirte, Psalm 23
Die Anima – Inspiration und Motivation (Seele)
Die beiden Bäume im Paradies und die verbotene Frucht
Schneewittchens vergifteter Apfel – Missbrauch als kollektive Realität
Der Gott der Luft
Medusa und # MeToo

Erwähnte Überlieferungen:

Die sumerische Schöpfungsgeschichte – In den ersten Tagen (Prolog I)
Der Vater und der Gott der Luft (Prolog II)

Inanna, sumerische Göttin der Liebe (Zusammenfassung)
Episode 1: Inannas Baum im Garten Eden
– Inanna und der Rausch des Vaters
– Der Hirte wird geschlagen
– Die Göttin des Weinstocks

Einführung ins babylonische Gilgamesh-Epos
Das babylonische Gilgamesh-Epos

– Gilgamesh und Enkidu
Chumbaba, Wächter*In des Zedernwaldes, Tafel 5

Die Sargon-Legende (Link zu: Wikipedia-Artikel zu Sargon von Akkad)
Der Sündenfall-Bericht der Bibel und das Geheimnis der Schlange
Der Hirte und der Ackerbauer – Kain und Abel

Weitere zitierte Beiträge:

Von Sumer bis Babylon – Hintergründe
Die sumerische Sprache und ihre Entwicklung 
Turmbau zu Babel oder verschachtelte Erzählweise                                                                                 

Männlich und weiblich, die beiden Ur-Kräfte der Schöpfung
Vater und Mutter, Geist und Materie
Gott, Ganzheit, 3-in-1, männlich und weiblich
Männliche Ganzheit 3-in-1, Vater – Sohn – Geist
Weibliche Ganzheit 3-in-1
Der weibliche Weg / der Weg der Frau
Die Frau, 3-in-1


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