Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Gollum von Hilma af Klint (Serie Parcifal, Gruppe 1, Nr. 3)

Parcifal, Gr.1 Nr. 3, Hilma af Klint

By on 9. Mai 2020

Parcifal, Gr.1 Nr. 3, Hilma af Klint

«Gollum» von Hilma af Klint

(Serie Parcifal, Gruppe 1, Nr. 3, Oktober 1916. Aquarell auf Papier, 25 x 26, von Hilma af Klint)

«Gollum» kann dieses Gemälde von Hilma af Klint genannt werden. Denn wie Tolkiens Figur Gollum stellt es den süchtigen Menschen auf anschauliche Weise dar.

Das  Bild erscheint bisher in diesen Beiträgen:
Die Befreiung von der Mutter
Der Trieb – Herrschaft des Körpers und des Unbewussten

Gollum – der süchtige Mensch

Besesssen von «Ring der Macht»

«Gollum» heisst eine überaus zwiespältige Figur im Filmepos «Der Herr der Ringe» nach der Trilogie von H.R. Tolkien. Gollum ist völlig besessen von dem einen Ring der Macht, den er seinen «Schatz» nennt. Der Ring steht im weiteren Sinn für Macht und im engeren Sinn für Geschlechtsverkehr (Penetration mit dem Finger, s. Insignien der Macht).

Der abhängige Mensch («gollum»!) in der Darstellung von Hilma af Klint

Dieses Bild von Hilma af Klint wurde als Darstellung für den abhängigen Menschen ausgewählt, der kein eigenes Leben in sich hat. Darum ist er darauf angewiesen, Lebenskraft (Blut) zu «saugen».

Das Ei stellt eine Mutter-Form dar, die vier Quadrate im Ei symbolisieren Ganzheit (die vier Elemente). Die Abhängigkeit ist durch die nackte, hagere Gestalt unterstrichen. Sie ist nackt, wie ein Säugling, aber in einem erwachsenen Körper.


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