Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Die drei Altarbilder von Hilma af Klint und der Weg zu Ganzheit

Hilma af Klint, Altar Nr. 3

By on 16. Juli 2020

Der männliche Weg

Altar Nr. 1

Männliche Ganzheit: aus der Materie und dem Körper hinein in die Freiheit und Weite des Geistes, zu Liebe und Bewusstsein.

Der weibliche Weg

Altar Nr. 2

Weibliche Ganzheit: Vom Geist, vom «Himmel» herab auf die Erde durch Hingabe an das Leben, und weiter hinab, bis in die Unterwelt .­

Hilma af Klint, Altar Nr. 3

Altar Nr. 3

Ganzheit als Einheit von männlich und weiblich, im Rahmen der vier Elemente und mit dem Selbst als Mitte.

Die Altarbilder von Hilma af Klint

Die drei Altarbilder von Hilma af Klint weisen eine starke Symbolik auf und stellen Ganzheit als Einheit von männlich und weiblich dar. Die schwedische Künstlerin Hilma af Klint, welche vor 100 Jahren lebte, gilt als Pionierin der abstrakten Kunst. Die drei Altarbilder gehören zum Zentrum ihres inspirierten künstlerischen Schaffens. Jedes Bild hat die Grösse von rund 2.6 x 3.5 Meter.  Das Bild «Altar Nr. 3» (1915) weist die Symbole des Selbst auf.

Symbole der Ganzheit in den Altarbildern

Die Dreiecke – Triaden für Ganzheit

Ein Dreieck als Triade stellt ebenfalls Ganzheit dar. Das Dreieck mit der Spitze nach oben symbolisiert männliche Ganzheit, das Dreieck mit der Spitze nach unten weibliche Ganzheit. Die Dreiecke weisen wie Pfeile den Weg. Der Weg des Mannes führt aus der Gebundenheit in der Materie in die Freiheit des Geistes, (Seele, Liebe). Der Weg der Frau führt aus dem Bereich des Geistes hinab in die Materie, indem sie Leben schenkt und ihren Körper ihre Kraft einnimmt. 

Der goldene Kreis – Ganzheit

Aus der Vereinigung von männlich und weiblich in Liebe entsteht Ganzheit. Ganzheit in der irdischen Existenz steht im Rahmen der vier Elemente (im Uhrzeigersinn: Wasser, Luft, Feuer und Erde für Seele und Körper für Mann und Frau, s. Altar Nr. 3).

Hilma af Klint, Altar Nr. 3 (Detail)

Die Mitte – das Selbst

Die Mitte der Ganzheit ist die Kraft, welche die gegensätzlichen Energien männlich und weiblich vereinen und zusammenhalten kann: die Liebe. Sie ist der ruhende Pol in der Existenz, um den sich das Leben dreht und identisch mit dem Selbst oder Gott im Menschen.


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