Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

GOLDSPUR – Der goldene Apfel und der Baum des Lebens

Goldapfel

By on 5. April 2020

Goldapfel

Goldspur – Der goldene Apfel und der Baum des Lebens

In Überarbeitung

Der erweiterte Titel von GOLDSPUR und seine Bedeutung

Der erweiterte Titel dieser Website lautet: Der goldene Apfel und der Baum des Lebens. Darin sind mächtige Symbole oder Archetypen enthalten. Diese sind:

Der goldene Apfel und der Baum des Lebens: die Symbole

Reines Gold – Überfluss und Fülle in Ewigkeit

Gold ist ein Symbol für die Ewigkeit, denn es lässt sich durch gewöhnliche Säuren nicht zersetzen. Auch lässt es sich auf der Erde in seiner gediegenen Form finden (als Nuggets oder in dendritischer Gestalt), es ist vorhanden, liegt gewissermassen herum, muss nur gefunden werden. Doch stammt es von den Sternen (s. Wikipedia-Filmchen unter » Ursprung des irdischen Goldes»). Ebenso müssen das ewige Leben und die Wahrheit, die «in den Sternen steht», vom Menschen auf der Erde gefunden werden.

Der Apfel – Frucht der Liebe

Die Frucht vom Baum des Lebens

Der Apfel gilt seit Jahrtausenden als die Frucht der Göttin der Liebe. Als die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis stellt er konsumierte Liebe dar (s. Der Sündenfall-Bericht). Auch Schneewittchens vergifteter Apfel richtet den Fokus auf den Schatten: Er symbolisiert vergiftete Liebe (zum Beispiel durch destruktive Aussagen reiferer Frauen wie: «Männer sind Schweine, wollen nur das eine …»).
Im Märchen «der Eisenhans» jedoch gewinnt der Königssohn drei goldene Äpfel, welche Ganzheit in allen drei Bereichen des Lebens symbolisieren (Körper, Seele und Geist).

 

Der Baum – das Leben zwischen Geist und Materie

Der Baum mit seinen Wurzeln unter der der Erdoberfläche und den Zweigen bis in den Himmel symbolisiert mit seinem Stamm das Leben auf der Erde, zwischen Geist und Materie (ausführlich gleich anschliessend).
Die sumerischen Mythologie schildert den bemerkenswerten Umstand, dass der Lebensbaum der Göttin der Liebe durch Gilgamesh gefällt wurde …

Der mythologische Baum hat in Überlieferungen immer wieder eine wichtige Rolle gespielt:

Weltenbaum oder Baum des Lebens

Der Weltenbaum oder Baum des Lebens

Der Baum, der als «Weltenbaum» die gesamte Existenz darstellt, ist er ein uraltes Symbol für die drei Bereiche des Lebens:

Die Wurzeln für den Bereich des Körpers und der Materie («MUTTER»)

Die Wurzeln des Baumes reichen unter die Erde und sind so Teil der «Unterwelt», welche den Bereich des Körpers, der Materie sowie des Unbewussten darstellt. In der sumerischen Mythologie ist «das grosse Unten» das Herrschaftsgebiet der grossen Mutter, der Herrin der Unterwelt, die das Leben in der Materie symbolisiert (s. Das Grosse Weibliche in der Unterwelt). Sie gilt als Herrin über Leben, Tod und als Schicksalsgottheit.

Die Krone für den Bereich des Geistes («VATER»)

Die Krone des Baumes und ihre Äste reichen bis zum Himmel. Dieser steht für den Bereich des Geistes, zu dem auch der Vater, der das liebende Bewusstsein personifiziert, gehört. Der Vater als Archetyp hat bedingungslose Liebe in der Beziehung zu seinen Kindern entwickelt, insbesondere zu seiner Tochter. Denn als Archetyp der Jungfrau gehört sie ebenfalls zum Bereich des Himmels und symbolisiert intakte, wunderwirkende Liebe. Sie ist die Frucht des Baumes.

Der Stamm für das Leben zwischen Geist und Materie: Seele und Körper

Wie der Stamm des Baumes, so steht auch der Mensch auf der Erde zwischen Geist und Materie. Zudem vereint er diese beiden sogar in sich selbst. Denn das Leben ist die Einheit von Geist und Materie. Und der Mensch, entstanden aus Vater und Mutter, ist ebenfalls «beseelte» Materie, nämlich Körper und Seele. (Die Seele ist der Begriff für die immaterielle Persönlichkeit mit Willen, Verstand und Gefühlen, s. Der Mensch 3-in-1.)

Mann und Frau und das Geheimnis des Lebens.

So zeigen die verschiedenen Überlieferungen der letzten 5000 Jahre erstaunliche Übereinstimmungen. Dabei kreisen sie um den Menschen und seinen Weg zu Ganzheit und Erfüllung. Ja, der Mensch ist mit seinem kreativen Bewusstsein (Geist) sogar «nach dem Bilde Gottes» geschaffen.

Ganzheit und die Erschaffung neuer Realität

«Gott» selbst ist Ganzheit, Einheit und Versöhnung und dabei männlich und weiblich.

[S. Gott, Ganzheit, 3-in-1, männlich und weiblich.]

Aus deren Einheit der Gegensätze entsteht neues Leben und neue Realität. Dabei können diese beiden gegenstätzlichen Ur-Kräfte der Schöpfung auf konstruktive Weise zusammenwirken, zur Erschaffung von neuer Realität und neuem Leben. Oder sie können sich auf der anderen Seite aber auch in eine destruktiven Dynamik verstricken, welche letztlich in Zerstörung und Tod endet. [S. Die negative Dynamik der Elemente, Grundlagen und «Feuer und Eis».]

Zurück zur Ganzheit und zum Baum des Lebens

Die Überlieferungen thematisieren die Prinzipien, die der Existenz zugrunde liegen und zeigen auch problematische Muster auf. Zudem weisen sie den Weg, diese zu überwinden, um so zu Ganzheit und zum ewigen Leben zu finden. 

Die erlöste Existenz», nach der Überwindung der negativen Dynamiken, wird durch den Baum des Lebens der jüdischen Kabbala dargestellt.

10 Sephiroth

Der Baum des Lebens der jüdischen Kabbala

Der Baum des Lebens der judischen Kabbala ist ein komplexes Gebilde mit zehn Ziffern, welches aber durchaus auch zum Weltenbaum passt. Denn die obersten drei Ziffern (1-3) stellen den Geist dar mit der Krone zuoberst. Die mittleren sechs (4 bis 9) betreffen den Menschen als Einheit von Körper und Seele, männlich und weiblich. Und zuunterst befindet sich die Wurzel, die Mutter, das Königreich, das es zu gewinnen gilt, nämlich geistige Autorität über die lebendige Materie (s. Die Salbung – Vollmacht über die Materie).

[S. Der Baum des Lebens.]


Der Weg zurück zum Baum des Lebens

Die jüdisch-christliche Überlieferung vom Sündenfall und der anschliessenden Vertreibung aus dem Paradies erzählt, dass die Menschen den Zugang zum Baum des Lebens verloren haben. 

Der Weg zurück ist in der jüdisch-christlichen Heilslehre beschrieben (welche auch dem Heldenweg des Menschen entspricht). 

[S. Von 13 zu 10 – Der Weg zurück zum Baum des Lebens.]

Der Baum des Lebens zur Heilung der Nationen

Heil und Heilung hat mit Ganzheit zu tun. Die zehn Ziffern des Baues des Lebens stellen Ganzheit dar. Gott ist heilig, ganz und darum ist auch sein Name «geheiligt». Der Mensch, der sich zur Ganzheit bekennt und dies sucht, wird ganz gemacht oder eben «geheiligt».

In der der Offenbarung des Johannes, im Neuen Testament der Bibel wird der Baum des Lebens in der neuen Stadt Gottes beschrieben:  

Mitten auf ihrer Straße und auf beiden Seiten des Stromes [war der] Baum des Lebens, der zwölfmal Frucht bringt, jeden Monat, und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker. [1]

Der Weg des Menschen zu Ganzheit ist das Thema der Überlieferungn und auch das Thema dieser Internetseite. – Willkommen, die Helden der Menschheitsgeschichte auf ihren Abenteuern zu begleiten!


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