Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Königsherrschaft im Leben – Selbstwirksamkeit

Königsschloss

By on 30. März 2020

Königsschloss

Königsherrschaft im eigenen Leben

Welches Kind hat nicht schon davon geträumt, König zu sein? Ein König kann „machen, was er will“. Er ist reich, er hat viele Ressourcen und alles geschieht nach seinem Willen. – Und genau das ist die Bestimmung des Menschen. Und um diese Bestimmung geht es auch in den grossen Überlieferungen, wenn von einem König oder Königssohn die Rede ist.

Der innere König – das liebende Bewusstsein

Der Mensch übernimmt die Herrschaft in seinem eigenen Leben, indem er sein liebendes Bewusstsein («König», Selbst, «Christus») aktiviert. So gelangt er zu Selbstwirksamkeit, innerer Freiheit und Eigenverantwortung.
Mit anderen Worten:
Der Mensch, der bewusst und verantwortungsvoll lebt, ist «König» im eigenen Leben.

Das Königreich Gottes – im Menschen drin

Der Mensch kann mit seinem Bewusstsein (mit seinem Geist, s. Das Bewusstsein und das Unbewusste) in seinem Leben «herrschen», das heisst die Kontrolle über seinen Körper, seine Triebe (das Unbewusste) und seine Ressourcen ausüben. 

Königsherrschaft im Leben – Selbstwirksamkeit 

Der Mensch, der «König» in seinem Leben ist entscheidet selber, wie er leben will und was in seinem Leben geschehen soll. Er reflektiert sich selber und handelt strategisch. Er setzt seinen Körper und seine Ressourcen weise ein – zum eigenen Wohl und zum Wohl der Anderen. Kreativ nutzt er seine Möglichkeiten und übernimmt die Verantwortung für seine Worte und Taten. In diesem Sinn lebt er «Gott gleich» oder tritt ein in «die Königsherrschaft Gottes».
Darum geht es in Märchen, Mythen und auch in geistlichen Lehren, wenn vom „König“ die Rede ist.
Davon sprach auch Jesus, indem er sagte:

Die Königsherrschaft Gottes ist innerhalb von euch.[1]

Wenn «Schlangenzunge» am Ruder ist 

Probleme entstehen, wenn der Mensch, mit seinem Bewusstsein, sich von seinen Trieben und Treibern bestimmen lässt. Diese kommen aus dem Unbewussten, aus dem Schatten, und sind häufig mit Negativität behaftet (s. Der Schatten).

Um es bildhaft zu formulieren: „Schlangenzunge“, der hinterhältige, phobische und machtversessene Berater des Königs, symbolisiert das phobische Ego. Schlangenzunge herrscht im hintergrund und vergiftet das Klima durch Angst, Sorgen und schlechte Nachrichten. Durch Intrigen und Lügen manipuliert er die Entscheidungen des Königs und versetzt das Volk in Angst und Schrecken. Sein Gift der Negativität lähmt den König zunehmend, bis zur völligen Untätigkeit. Das Volk ist aufgebracht, das Land wird heruntergewirtschaftet…

Der Mensch mit seinem Bewusstsein kann durch unbewusste, im Schatten verborgene negative Gefühle, sowie durch Angst und Stress gelähmt, blockiert und von der Liebe getrennt werden. Dann wird er manipulierbar und anfällig für „die dunkle Seite der Macht“ und setzt sein Bewusstsein im Interesse der Macht ein.

Der Weg zu Königsherrschaft – der Heldenweg

Der Mensch, der König in seinem Leben ist, hat alle seine Ressourcen am Licht seines Lebens. Das bedeutet: Er hat den Weg durch die Unterwelt, durch das Reich der Schatten gemacht, und er hat die Ressourcen, die dort «gebunden» oder «gefangen» waren, befreit und ans Licht seines Lebens gebracht. Sie stehen ihm nun in ihrer positiven Form zur Verfügung (s. Die Integration des Schattens – der Weg durch die Unterwelt). 

Der Weg des Menschen zu Königsherrschaft im Leben ist Der Heldenweg. Der Mensch macht sich dabei auf, die Liebe in alle Bereiche seines Lebens zu bringen. Dabei überwindet er sein Ego (die Identität der Trennung) und gewinnt sein Selbst (die Identität der Liebe).

Krone

Nachweise

[1] Bibel, neues Testament, Evangelium nach Lukas, Kapitel 17,21 (der zitierte Wortlaut wird in der Elberfelder Bibel als korrekte Übersetzungsmöglichkeit angegeben. Normalerweise wird die Stelle übersetzt mit: «Das Reich Gottes ist mitten unter euch.» und wird auf Jesus bezogen (als einer, der mitten unter den Menschen wandelte). Jedoch spricht die Bibel im neuen Testament durchaus auch von «Christus in euch» (z.B. im Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 8, 10).


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