Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Selbstwirksamkeit – das Leben positiv gestalten

Ausblick ins gelobte Land (Yad Vashem)

By on 30. Oktober 2020

Ausblick ins gelobte Land (Yad Vashem)

Selbstwirksamkeit als das gelobte Land, ein Ausblick (Yad Vashem, Israel)

Selbstwirksamkeit: leben! – Das Leben positiv lenken

Die Bestimmung des Menschen ist Selbstwirksamkeit. Das bedeutet, dass er Königsherrschaft im eigenen Leben gewinnt, indem er seine Ressourcen selbstbestimmt, weise, achtsam und verantwortungsbewusst einsetzt.

Grundlagen für diesen Beitrag:

[S. Königsherrschaft im eigenen Leben und Das menschliche Bewusstsein.]

Wahrer Held im eigenen Leben!

Ein Kampf um Leben und Tod … nicht nur im Actionfilm!

Vielleicht sollten wir weniger Actionfilme schauen und beginnen, selbst aktiv Superheld und Superheldin in unserem eigenen Leben zu sein! Dann auch da geht es im Grunde genommen wahrhaftig um Leben und Tod, nämlich um die Frage:

Lebe ich mein Leben oder werde ich gelebt, werde ich umgetrieben, fremdbestimmt und reagiere ich nur?

Das eigene Leben zu leben bedeutet …

SELBSTWIRKSAMKEIT! Das ist das Ziel und darin liegen Freude und Fülle.

Georg und der Drache von Hilma af Klint

Der Kampf gegen den inneren Drachen (Taube Nr. 8 von Hilma af Klint)

Auf in den Kampf!

In Konsequenz davon gilt es, den Kampf gegen all das aufzunehmen, was uns davon abhalten will, unser eigenes Leben zu leben, gegen alles, was unsere Lebensenergie und unsere Ressourcen anzapft und raubt! 

“Ich leide, also bin ich”?

Dabei gilt es, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen: Was lasse ich zu? Was fühlt sich für mich richtig an? Fühle ich mich in meiner Kraft, wenn ich zornig und aggressiv bin? Denke ich, dass ich nur dann eine Existenzberechtigung habe, wenn ich leide und mich für andere aufopfere? Und gibt mir das vielleicht sogar das Recht, wiederum von andern Energie zu nehmen???

Der Schmerzkörper und das Ego, der Big Boss!

Der Weg des Helden beginnt damit, genau hinzuschauen und sich zu fragen: Was treibt mich an und welche Lügen über mich habe ich bis jetzt fraglos akzeptiert? (Zum Beispiel: “Ich bin ein Versager!” Oder “Niemand hilft mir, ich muss für mich selber kämpfen!”). Möglicherweise gibt es da innere negative Identität, den sogenannten Schmerzkörper, der aus destruktiven Glaubenssätzen besteht. Diese ist zum Ego geworden, das durch die Triebe, Angst und Mangel aus dem Schatten regieren kann.

Das innere Kind umarmen und trösten

Dahinter steckt im Grunde genommen jedoch das innere Kind, das sich ängstlich und verlassen fühlt. Es ist Zeit, sich endlich darum zu kümmern, es zu umarmen und ihm gut zuzureden: “Es ist alles gut. Ich bin jetzt erwachsen und schaue für dich!”. Auf diese Weise wird der Schatten integriert und in Negativität gebundene Ressourcen freigesetzt (s. Der entwichene Gefangene als Anschauungsbeispiel.)

Der Weg des Helden durch die Schatten, die Unterwelt

Die Integration der Schatten entspricht der letzten Prüfung des Heldenweges, der Feuerprobe. Auf dem Weg durch die Unterwelt überwindet er seinen eigenen Tod, nämlich das Ego, die Identität der Angst, der Macht und der Trennung.

[S. Starke Emotionen und das Unbewusste | Der negative Animus als Teufel oder Schmerzkörper | Der Weg durch die Unterwelt.]

Vom Schatten ans Licht

Widerstände gegen Selbstwirksamkeit

Innere und äussere Widerstände

Widerstand im Inneren: Trägheit und Angst

Wer sich auf den Weg des Helden zu Königsherrschaft im eigenen Leben machen will, muss mit herben Widerständen rechnen. Da ist einerseits die innere Trägheit, die nicht einsieht, weshalb sie aus den gewohnten Bahnen ausbrechen soll. Als nächstes ist ein grosses Angebot von Ablenkungen und Konsumangeboten vorhanden, die einen den guten Plan vergessen lassen. Und als letztes reagiert das Ego mit Panik. Weil es weiss, dass es ihm nun an den Kragen geht, inszeniert es Dramen und Angstzustände.

Äussere Widerstände: die Anderen und die Gesellschaft

Hinzu kommen Widerstände von aussen, denn möglicherweise will auch das Umfeld keine Veränderung, will es kein Gegenüber, das plötzlich weiss, was es will und die Wahrheit schonungslos ausspricht. Zudem ist auch das gesellschaftliche System nicht an wachen, selbstwirksamen Menschen interessiert, denn diese konsumieren weniger, weil sie mit sich und ihrer Existenz zufrieden sind. Zudem lassen sie sich auch schlechter manipulieren, denn sie wissen, wer sie sind und was sie wollen.

Die Krise willkommen heissen

Krisis bedeutet Wendepunkt. Häufig braucht es eine Krise als äusserer Anstoss, um sich auf den Weg zu machen. So gesehen ist eine Krise aber auch immer eine Chance zur Erweiterung der Persönlichkeit. Sie rüttelt auf und bringt längst vergessene und vergrabene Träume wieder hervor.

Selbstwirksamkeit bedeutet, das liebende Bewusstsein zu aktivieren und ein Ziel ins Auge zu fassen. Dazu gehört auch, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, für die eigenen Emotionen sowie für den Körper und seine Triebe und mit den gewonnen Ressourcen achtsam und sinnvoll umzugehen.

Graffiti-Tunnell (vom Dunkel ins Licht)

Voraussetzungen für Selbstwirksamkeit

Die Integration des Schattens

Herrschaft über die Triebe und Emotionen

Die Persönlichkeit erlangt Selbstwirksamkeit, indem sie bewusst und willentlich die Herrschaft über Denken und Handeln übernimmt. Zu diesem Zweck gilt es, einen positiven Zugang zum eigenen Körper und seiner Intuition zu gewinnen sowie die eigenen Treiber, Triebe und Emotionen zu verstehen und weise zu steuern.

[S. Das Bewusstsein und das UnbewussteStarke Emotionen und das Unbewusste und Der Trieb – Herrschaft des Körpers und des Unbewussten.]

Konfrontation mit der unbequemen Wahrheit: der Weg durch die Unterwelt

Der Weg in die Schatten erfordert darum Mut, allem voran den Mut, der Wahrheit über sich selbst ins Gesicht zu blicken. Mythologisch gesprochen ist dies der Weg durch die Unterwelt, bei welchem man seinen eigenen Toten und Begrabenen, das heisst den verhassten Eigenschaften und vergessenen Ressourcen begegnet.

[S. Die Integration des SchattensDer Weg durch die Unterwelt und Sterben und Auferstehen: Im Hier und Jetzt!.]

Unbewusste Prägungen und das Ego überwinden

“Körperprogramme” – automatische Körperfunktionen und Reaktionen

Das Denken ist leider meistens langsamer als die automatischen Körperreaktionen. Dies kann zwar bei Gefahr für Leib und Leben Vorteile haben, doch der moderne Mensch ist selten dieser Art von Gefahr ausgesetzt. Dennoch erlebt er viele unterschiedliche Arten von Stress in seinem Alltag, welche die archaischen Muster zur Überlebenssicherung aktivieren.

[S. Das menschliche Bewusstsein und Die Schlange im Kopf – das alte Reptiliengehirn.]

Drei Kampffronten:

  1. Unbewusste Körperprogramme
  2. Negativität, das Ego und Glaubenssätze
  3. Gesellschaftliche Normen und Konventionen

Unbewusste Körperprogramme

[Grundlagen: Das menschliche Bewusstsein und Das Bewusstsein und das Unbewusste.]

“Körperwissen”

Der Körper verfügt über ein eigenes „Wissen“, welches dem Verstand nicht zugänglich ist, solange keine bewusste Erinnerung damit verknüpft ist. Dieses Körperwissen äussert sich durch unwillkürliche körperliche Gefühle und Reaktionen, die sozusagen «aus dem Nichts» auftreten. Indem der Mensch sie wahrnimmt und sich mit ihrer Ursache auseinandersetzt, bringt er sie zu Bewusstsein und damit ans Licht seines Lebens. Nun kann er beginnen, sie zu steuern und so die Herrschaft in seinem Leben ausweiten, neues Land einnehmen.

Das Körperwissen wurzelt in körperlichen Prägungen, das heisst in genetischen Veranlagungen, geerbten und übernommenen Verhaltensmustern und frühkindlichen Erfahrungen.

1. Genetische Veranlagungen

Gene steuern über weite Strecken das menschliche Verhalten. Neuere Wissenschaft hat jedoch gezeigt, dass Gene an- und abgeschaltet werden können (Epigenetik). Das bedeutet, selbst wenn genetische Veranlagungen vorhanden sind, müssen sie im Leben des Menschen nicht unbedingt zum Tragen kommen.

2. Geerbte und übernommene Verhaltensmuster

Unbewusst übernommene Einstellungen und Verhaltensmuster von den Eltern oder Personen in Verantwortung können ebenfalls das Leben prägen. Gerade wenn die dazugehörenden Hintergründe nie das Thema gewesen sind, wirken sie sogar verstärkt aus dem Schatten. Ihre Macht liegt häufig hinter einem «Tabu», etwas, worüber «man» nicht spricht.

3. Frühkindliche Erfahrungen

Fehlende Bindungen und traumatische Erfahrungen, welche in der frühen Kindheit geschehen sind, können im Körper nachwirken und spontane Reaktionen hervorrufen, obwohl und gerade weil die Person keine Erinnerungen daran hat.

[S. Missbrauch – das gestohlene Leben.]

Negativität, das Ego und innere Glaubenssätze

Die Sucht nach der Negativität

Warum übt Negativität eine derart starke Anziehungskraft aus, sodass zum Beispiel Medien ohne negative Berichte nicht überleben können? Zu diesem Thema haben Studien ergeben, dass 75 Prozent der Gedanken der Menschen negativer Art sind (s. u. ARTE-Doku).

Negativität: der seelisch-emotionale Trieb!

Der Körpertrieb ist im Grossen und Ganzen bekannt und immer wieder ein Thema. Doch der emotionale Trieb ist ebenso stark (s. Der Trieb – Herrschaft des Körpers und des Unbewussten)!

Die Seele ist in Negativität, weil die Welt nicht perfekt ist, weil da so viel Leid und Schmerz ist (s. Starke Emotionen und das Unbewusste). Es geht so weit, dass sich die Negativität “normal” anfühlt, oder man sogar süchtig danach ist (“ich leide, also bin ich”). Die Seele ist als “weiblich” zu bezeichnen, denn in ihrem Urzustand reagiert sie auf das, was auf sie zukommt. Der Mensch muss darum seinen Geist aktivieren, um die Seele zu beschwichtigen.

Bereits die erste Überlieferungen beschreiben den Umstand, dass das grosse Weibliche (die Frauen, die Menschen, die Erde, die Göttin der Liebe) aufgrund von Ausbeutung und Unterdrückung in die Unterwelt geraten ist und darum eben “Erlösung” braucht.

[S. Das Grosse Weibliche, das Leben selbst, in der Unterwelt.]

Das Ego: negative Einreden und Glaubenssätze

Das Ego ist zudem mit der negativen Identität des Schmerzkörpers identifiziert. Es übt aus dem Schatten seine Macht aus, indem es den Menschen mit Angst, Anklage und negative Einreden manipuliert.
So flüstert es leise negative «Glaubenssätze», welche Lügen, Abwertung, Selbstmitleid, Trotz, Zorn oder Rache beinhalten. Diese nimmt der Mensch gar nicht wahr, wenn er nicht bewusst und genau in sich hineinhört. Und es ist nichts als natürlich, wenn man die verhasste Negativität lieber ignorieren und verdrängen möchte.

Beispiele negativer innerer Aussagen und Selbstbilder:
  • Die Welt ist gefährlich, ICH MUSS mich wehren.
  • Ich bin ein armes Opfer, immer komme ich zu kurz.
  • ICH bin hier ganz allein. Niemand hilft MIR.
  • Niemand liebt MICH. 

Oder auch in der Du-Form

  • Du bist nichts wert. Du bist nichts und kannst nichts.
  • Du bist eine arme Kreatur! Ja, fühle den Schmerz, spüre die Verzweiflung …!
  • Du hättest Besseres verdient.
  • Die anderen sind hinterhältig und gemein und wollen dir an den Kragen.
  • Sie werden alle einmal noch bezahlen müssen für das, was sie dir angetan haben … 

und wieder ICH:

  • ICH mache sie fertig. ICH werde ihnen zeigen, was Sache ist.

Gesellschaftliche Normen und Konventionen

Kollektive Traumatisierungen

Die Menschen als Kollektiv verfügen über so etwas wie eine “Schwarmintelligenz”. Doch leider können ganze Kollektive, Gemeinschaften oder Völker im Griff von unbewussten Gefühlszuständen und Verhaltensmustern aufgrund von Traumatisierungen sein.
Dies haben bereits die ersten Überlieferungen zum Thema.

[S. Fluch und Erlösung: Macht und Missbrauch in ÜberlieferungenDer sumerische Schöpfungsbericht und der Fall aus der Ganzheit | Einführung ins babylonische Gilgamesh-Epos | Das Grosse Weibliche in der Unterwelt |Die Vertreibung aus dem Paradies als kollektives DramaDie Erbsünde als kollektives menschliches Problem | Dunkle Geheimnisse als Fluch | Der vergiftete Apfel – Missbrauch als kollektive Realität.]

“Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.”

Dass das Kollektiv einzelne Menschen stark beeinflusst, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass der Mensch ein starkes Bedürfnis nach Geborgenheit und Zugehörigkeit hat. Zudem ist es bequem, sich mittreiben zu lassen. Doch dazu gibt es auch das Sprichwort:  “Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom”. Tatsächlich kann man Menschen, die keine Selbstwirksamkeit im eigenen Leben ausüben, als “geistig tot” bezeichnen.

Akko, IL

Der Weg in die Selbstwirksamkeit

Konstruktive Methoden für Kreativität und Fülle

Bewusstwerdung, Training und Geduld

Grundsätzlich gilt: Wer den Sog der destruktiven Energie verlassen will, braucht eine starke positive Energiequelle! Als nächstes muss der Körper durch hartnäckiges Üben umprogrammiert werden, sodass neue, bessere Verhaltensweisen ebenfalls bei Bedarf automatisch einspringen.

Es braucht also einen starken Willen, Geduld, Vertrauen und Arbeit, um die Kontrolle über den Körper und die Triebe zu erlangen und eine gute Verbindung zu sich selbst herzustellen. Geistige Kraft muss trainiert werden, so wie auch Muskeln durch Training zunehmen.

Konsequente Reflexion und neue Impulse

Darüber hinaus ist es fordernd, anstrengend und häufig auch sehr desillusionierend, die eigenen Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und auch Impulse zu überwachen und zu kontrollieren.

Doch es lohnt sich, denn so werden negative Treiber entlarvt und können durch positive Ziele ersetzt werden. So werden das Leben und die Befindlichkeit in eine konstruktive Richtung gelenkt.

[S. Wie gestalte ich konkret positive Instruktionen?.]

Die drei Schritte zur Selbstwirksamkeit:

  1. Bewusstwerdung und Wahr-Nehmung
  2. Reflexion: Wohin damit?
  3. Umprogrammierung (Neu-Instruktion)

Bewusstwerdung: Treiber erkennen!

Probleme als Weckruf

Problematische Emotionen und Reaktionen sind als erstes ein Weckruf, denn sie sagen: “Hier gilt es, mal hinzuschauen! Hier liegt eine Chance für Bewusstwerdung und Erweiterung der eigenen Ressourcen!”. Zudem wird der Mensch häufig erst durch Schmerzen aufgeweckt und ist bereit zu fragen: «Was ist eigentlich (mit mir) los?» und Grenzerfahrungen zwingen ihn, über sich selbst hinauszuwachsen.

Klare Bezeichnung oder Beschreibung!

In einem nächsten Schritt gilt es, Muster zu erkennen: “Wenn … dann.” Also: “Wenn mir das und das passiert, dann reagiere ich so und so”. Dabei ist es wichtig, das Wahrgenommene nicht zu bewerten, sich nicht aufzuregen, sondern einfach zu akzeptieren, Ruhe zu bewahren und darin zu sagen: “Ja, so ist es …”

Reflexion: Ursprung und Wirkung?

Was und seit wann?

Durch objektivierende Visualisierungen kann weitere Klarheit über Motive und Verstrickungen erlangt werden (zum Beispiel durch eine Externalisierung des Innenlebens mittels Figuren oder Münzen).
Als nächstes kann man sich überlegen: “Wann ist mir das zum ersten Mal passiert oder kann ich mich an seine solche Situation erinnern?”

Kriterien: Angst oder Freiheit/Liebe?

Um die Natur und die Wirkung des Wahrgenommenen einordnen zu können, ist es hilfreich zu fragen, wo man sie einordnen würde: Angst oder Liebe? Woher kommen sie und was lösen sie aus?
Wurzeln sie in Angst, Abwertung, dem Gefühl zu kurz zu kommen und führen sie zu weiterer Angst, zu Defizitempfinden und Leistungsdruck?
Oder eröffnen sie Möglichkeiten, beinhalten sie Vertrauen, Zuversicht und Freude?

Ist diese Unterscheidung gefallen, bleibt nur die Entscheidung, welchen Weg man beschreiten will.

Umprogrammierung: Positive Inhalte!

Wenn es schwierig bis unmöglich erscheint, sein eigenes Wesen zu verändern, so kann man doch sein Verhalten immer verändern! Der Rest folgt dann nach.

Negative Aussagen durch positive ersetzen!

Sind falsche Normen und Glaubenssätze entlarvt worden, gilt es, darüber nicht wiederum in Negativität und Ablehnung zu geraten, sondern sich selbst gegenüber liebevoll und verständnisvoll zu bleiben und stattdessen geduldig neue positive Aussagen zu formulieren. Sie wirken als Gegengift und führen zu einer Umkonditionierung. Dabei ist es wichtig, dass diese Aussagen keine Verneinungen enthalten, sondern ausschliesslich positiv formuliert sind.

Sich anders verhalten und andere Erfahrungen machen: Training!

Neues Verhalten bringt neue positive Erfahrungen, welche im Gehirn zu neuen Vernetzungen führen, die mit jedem Training stärker werden. Bei positiven Erfahrungen wird zudem das Belohnungszentrum aktiviert, was diese neuen Verbindungen ebenfalls begünstigt und verstärkt.

Wenn es darum geht, das Erkannte aufzulösen, sind rituelle Handlungen manchmal hilfreich. (Einfaches Beispiel: Auf einen Zettel schreiben, was man loswerden will und dann verbrennen oder vergraben).

Übung des Geistes und Beruhigung der Seele durch Meditation oder Gebet wie auch Training des Körpers durch Bewegung und Sport führen zu einem erhöhten Wohlbefinden und besserer Harmonie.

Gott, männlich und weiblich

Ganzheit durch Integration des Unbewussten

Heilung und Neuschöpfung am Licht

Integration des Unbewussten in der Kraft des liebenden Bewusstseins

In der Kraft seines liebenden Bewusstseins ist der Mensch in der Lage, sein Leben selbstwirksam zu gestalten, indem er seine bis anhin unbewussten Glaubenssätze und Verhaltensmuster erkennt und beeinflusst. Dazu gehört auch,  dass er sich seinen Schatten zuwendet, seine Motive durchschaut und das innere Kind tröstend in den Arm nimmt. So integriert er das, was ihm bis anhin zu Ganzheit fehlte.

[S. Heilung: Was ans Licht kommt, wird selbst licht und Die heilige Hochzeit von König und Königin: Integration des Unbewussten.]

Fülle auf dem neuen Grund der Liebe

Neu auf dem Grund der Liebe stehend wird er positive und beglückende Erfahrung machen, denen ein Leben in Fülle und Freude folgen wird.

Licht und Trost für die Seele

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