Das Bewusstsein und das Unbewusste
Die Begriffe “das Bewusstsein” und “das Unbewusste” bezeichnen Gegensätze, die sich ergänzen. Die Unterscheidung der beiden Kräfte ist ebenso fundamental wie die Unterscheidung zwischen Licht und Dunkel, Geist und Materie, männlich und weiblich. Und doch gehören sie zusammen und bilden als Gegensatzpaar eine untrennbare Einheit.
Das Bewusstsein – die Grundlage von allem, was ist
Der Urgrund des Seins
Die Quelle der Existenz ist geistiger Art, ist ewig und für den begrenzten menschlichen Verstand schwer fassbar, geschweige denn mit den “materiellen” fünf Sinnen begreifbar. “Es”, das Bewusstsein, ist der Urgrund und das Ziel. So ist alles, was ist und wie es ist, in jeder Gestalt, Teil dieser umfassenden Existenz, die sich in unzähligen Facetten manifestiert und zum Ausdruck bringt.
Ewige, geistige, schöpferische Kraft
Dabei hat das Bewusstsein – wie auch eine Münze: Kopf oder Zahl … – zwei Seiten, die untrennbar zusammengehören wie auch die Gegensätze Geist und Materie, männlich und weiblich, bewusst und unbewusst. Die eine Seite, die aktiv-initiierende und Impuls setzende Energie, kann als “männlich” bezeichnet werden. Demgegenüber steht auf der anderen Seite die empfangende, reagierende und Realität gebärende Energie. Sie bildet die Materie und kann somit als die weibliche Seite bezeichnet werden. Die göttliche Ganzheit vereint beide Kräfte in sich.
[S. Vater und Mutter, Geist und Materie | Männlich und weiblich, die beiden Ur-Kräfte der Schöpfung | Gott, Ganzheit, 3-in-1, männlich und weiblich und Ruach, Geist Gottes – männlich und weiblich.]
Die männliche Seite: schöpferischer Geist
Das Bewusstsein im engeren Sinn: Die Ganzheit / Gott als Urheber der Schöpfung
Der schöpferische Impuls geht vom Bewusstsein im engeren Sinn aus. Dabei handelt es sich um aktiv-initiierende Kraft, welche darum einer männlichen Gottheit zugeordnet wird. So geht der liebende VATER in der Kraft seines SOHNes (Potenz) in die lebendige Materie ein, um darin den Samen (Wort, Information, GEIST) für das Neue zu säen. Er ruft durch sein Wort, die Existenz ins Sein, und zwar gemäss dem schöpferischen “Glauben”, welcher mit den Augen der Liebe das Ungeborene schon in Existenz sieht.
[S. Männliche Ganzheit 3-in-1, Vater – Sohn – Geist .]