Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Die innere Familie und die zwölf Bäume im Paradies

Getsemane, Jerusalem für 12 Bäume im Paradies

By on 20. Mai 2021

Getsemane, Jerusalem für 12 Bäume

2000-jährige Olivenbäume im Garten Getsemane

Die innere Familie und die zwölf Bäume im Paradies

12 Aspekte der Ganzheit als paradiesischer Garten
12 Goldteller

Zwölf Bäume

Ganzheit wird in den Überlieferungen durch zwölf Aspekte dargestellt, welche sich auf die innere Familie zurückführen lassen. Sie stellen die ursprüngliche Einheit von Vater – Mutter – Tochter – Sohn dar. Dabei ist jeder der vier wiederum in sich selber ganz, nämlich dreifach abgestützt. Diese Harmonie ist ein paradiesischer Zustand des Friedens, welcher zu fruchtbringenden Beziehungen und einem erfüllten Leben führt. Sie stellt die Geborgenheit jedes Einzelnen im grossen Ganzen dar und kann damit als die ZWÖLF BÄUME IM PARADIES bezeichnet werden.

Oder zwölf goldene Teller

Die Dimension der Ewigkeit ist in Überlieferungen durch Gold symbolisiert. Darum erscheinen die zwölf Aspekte auch als ZWÖLF GOLDENE TELLER (so im Märchen Dornröschen).

Betrachtet man die zwölf Faktoren genauer, dann ergeben sich aufschlussreiche Gedanken zur Frage, was ein erfülltes Leben bedeutet.

Die innere Familie als unbewusster Verhaltenskodex

Eingeübte Verhaltensmuster

Die Familie spielt im Leben eines jeden Menschen eine wichtige Rolle, denn in seinen jungen Jahren wird er durch diese stark geprägt. Sie beeinflusst sein Beziehungsverhalten entscheidend und lebt als innere Familie noch im Erwachsenenalter in ihm weiter.

Weiterführen von unbewussten Mustern

So lange der Mensch unbewusst lebt, verhält er sich so, wie er konditioniert worden ist. Das bedeutet, dass er jene Prägungen und Verhaltensmuster weiterführt, die er gelernt hat. Das Problem ist aber: Wo er noch keine Versöhnung gefunden hat, verdrängt er gerne die eigenen Schwächen und sieht alles Übel ausserhalb von sich selber. So kann es sein, dass er sich gegen die Umstände (Schicksal, «Mutter») auflehnt und gegen höhere Ordnungen («Vater») rebelliert.

Neu-Inszenierungen des eigenen Familiendramas

Wer in Negativität und in alten Verhaltensmustern verharrt, ist zudem in Gefahr, sein eigenes Familiendrama immer wieder neu zu inszenieren und zu durchleben. So gibt er zum Beispiel seinem Vorgesetzten die Rolle seines ungerechten Vaters, seiner Mitarbeiterin, jene der kleinen Schwester und der Ehepartnerin die Mutterrolle. Damit leben Kindheitserfahrungen immer wieder auf und bestätigen eine starre, eingefleischte Weltsicht.

Der gute Vater, die gute Mutter und Leben als Fest

Um dazu ein Gegengewicht zu geben, vermitteln die Überlieferungen mit ihren Bildern und Geschichten, dass der Mensch (auch) aus einer anderen Familie stammt. Geistig gesehen kommt er nämlich aus dem «Königshaus» eines liebenden Vaters, dessen Ziel es ist, dass seine Kinder ebenfalls lernen, als gute Könige in ihrem Leben zu agieren. Dabei gibt das Leben selber als die «wahre Mutter» jedem Menschen, was er braucht, um dieses hohe Ziel zu erreichen.

Mit dieser Perspektive wird das Leben zu einem Abenteuer und einem Fest.

12 = 4 x 3: Die innere Familie in Harmonie

Der Mensch erreicht Ganzheit und wird «Gott gleich», indem er in allen 3 Phasen und Bereichen seines Lebens mit seiner inneren Familie versöhnt ist. 

3: Integrität durch 3-fache Abstützung

Was dreifach abgestützt ist, steht stabil

Drei ist die «göttliche Zahl». Was dreifach abgestützt ist, steht fest wie ein Stuhl auf drei Beinen. Damit die innere Familie in Harmonie leben kann, muss jeder der vier ARCHETYPEN in sich selber ganz, und damit eben dreifach abgestützt sein.

Drei Lebensbereiche in drei Lebensphasen

Die Zahl Drei spielt im Leben jedes Menschen eine wichtige Rolle. So beinhaltet ein ganzes Leben drei Phasen: Jugend, Erwachsenenalter und reifes Alter. Ebenso bewegt sich der Mensch im Lauf seines Lebens in den drei Bereichen: Körper, Seele und Geist.

Der Mensch 3-in-1
  1. KÖRPER: Gene, Veranlagungen, geerbte Verhaltensmuster, Mutter – Kind (Nahrung, Nähe).
  2. SEELE: Wille, Verstand und Gefühle als immaterieller Ausdruck der Persönlichkeit.
  3. GEIST: Liebe, Versöhnung und Einheit, kurz Ganzheit, sind die Früchte des reifen Alters und der Weisheit, die ins ewige Leben hinübertragen.

4: Die innere Familie: Vater, Mutter, Kind (-Ich), Bruder/Schwester

Die Integration der inneren Familie

Vier Faktoren entsprechen den vier Mitgliedern der inneren Familie. Diese vier Archetypen sind für den Fortbestand der Menschheit verantwortlich: Vater, Mutter, Tochter und Sohn.
Der Mensch ist in sich selber ganz, geeint und versöhnt, wenn er seine innere Familie integriert hat. Ihre Mitglieder stehen für unterschiedliche Lebensenergien:

  1. MUTTER: Leben in der Materie, im Körper, Gene und Prägungen.
  2. VATER: Leben im Geist, in der Liebe (s. Vater und Mutter, Geist und Materie), Ermutigung und Kreativität.
  3. Das KIND als Sohn/Tochter: Es braucht Geborgenheit, Trost und Schutz. Indem der Mensch sich seiner annimmt, integriert er Aspekte des Schattens (wie die Angst, allein zu sein oder zu kurz zu kommen).
  4. SCHWESTER/BRUDER: Die gegengeschlechtlichen Persönlichkeitsanteile, die weibliche und die männliche Seite des Geistes (Anima und Animus) bringen die Magie ins Leben und prägen die Beziehungen zum anderen Geschlecht. Auch sie müssen integriert werden, damit sie mit ihren positiven Eigenschaften zur Verfügung stehen.

Die innere Familie und ihre 3-fache Ganzheit

Somit ist jeder der vier ARCHETYPEN, VATER, MUTTER, TOCHTER und SOHN, in sich selber ganz, weil dreifach abgestützt:

1) Der Vater, 3-in-1

  1. Der VATER ist ganz, heil oder «heilig» in seiner dreifachen Erscheinung, die dem erfüllten Leben als Sohn, Vater und weiser Mann (Geist) entspricht.
  2. Er hat also mit seinem inneren Kind («SOHN«, CHRISTUS) Schwäche integriert (Kreuzigung).
  3. Mit seiner inneren TOCHTER hat er die weibliche Seite des Geistes (Liebe, JUNGFRAU) integriert.

[S. Männliche Ganzheit, Gott, Vater – Sohn – Geist.]

2) Die Mutter, 3-in-1

  1. Die MUTTER ist ganz, heil oder «heilig» in ihrer dreifachen Erscheinung, die dem erfüllten Leben als Tochter, Mutter und reifer Frau mit Power (Geist) entspricht.
  2. Sie hat mit ihrem inneren Kind («TOCHTER«) ihre Schwäche integriert und ihre reine Liebe (JUNGFRAU) wiedergewonnen (auf dem Weg durch die Unterwelt).
  3. Mit ihrem inneren SOHN hat sie die männliche Seite des Geistes (Kraft) integriert.

[S. Weibliche Ganzheit – die Göttin, Weiss / Rot / Schwarz].

3) Die Tochter, 3-in-1

  1. Die TOCHTER beginnt im Bereich der Seele und des Geistes.
  2. Sie erfährt zunächst Ganzheit in ihrer Beziehung zum MANN, der sie mit ihrem Körper in Berührung bringt. Sie nimmt diesen durch Sexualität ein und schenkt körperliches Leben, indem sie ein KIND zur Welt bringt.
  3. Dabei hilft ihr das innere Bild von Männlichkeit mit dem Partner in Kontakt zu treten (der Geist, ANIMUS als ihr innerer Mann).

[S. Der weibliche Weg / der Weg der Frau.]

4) Der Sohn, 3-in-1

  1. Der SOHN beginnt im Bereich des Körpers und der Materie.
  2. Er erfährt zunächst Ganzheit durch seine Beziehung zur FRAU. Sie bringt ihn mit seiner Seele in Berührung. Er gewinnt sie, indem er sich aus Liebe für eine grössere Sache wie zum Beispiel der Familie hingibt.
  3. Dabei hilft ihm seine innere Frau als geistiges Bild von Weiblichkeit, mit der Partnerin in Kontakt zu sein. (Geist, ANIMA).

      [S. Der männliche Weg / der Weg des Mannes.]

      Goldteller für die Ganzheit der Zwölf

      12: Ganzheit durch die innere Familie in Einheit

      Die innere Familie in Frieden und Respekt

      Der Mensch als Einheit von Körper und Seele und Geist (seiner Fähigkeit zur Selbstreflexion) erfährt Heilung und Ganzheit in allen drei Lebensphasen, indem er Liebe und Versöhnung lebt.

      Die intakte innere Familie im Leben des Menschen bedeutet konkret:

      1. Die integre Persönlichkeit (Ich-Persönlichkeit)

      Der integre (ganze) Mensch ist mit seinem Sein in Frieden, denn er hat seine Schatten integriert. Er hat ein gutes Verhältnis zur eigenen Rolle als Kind, als Mutter/Vater und als Partner/Partnerin.
      Mit anderen Worten steht er positiv im Leben und hat einen guten Zugang zum Körper (männlich) und zur Seele (weiblich). Auch hat er Triebe und Emotionen unter Kontrolle und belangt nicht das Gegenüber damit. Vielmehr übernimmt er für sich selber sowie für andere Verantwortung.

      2. Das innere Kind

      Mit seinem inneren Kind hat er Ängste, Fehler und Schwächen integriert. Das bedeutet, dass er in der Lage ist, sich selber liebevoll wahrzunehmen, sich zu vergeben, zu trösten und Mut zuzusprechen. Dabei achtet er auch höhere Ordnungen («Vater») und die Realität des Lebens («Mutter»). (S. Vater und Mutter, Geist und Materie).

      3. Die gegengeschlechtlichen Persönlichkeitsanteile (Anima und Animus)

      Der innere Mann der Frau (Animus):

      Der innere Mann der Frau beeinflusst die Art und Weise, wie sie mit Männern in Kontakt tritt, entscheidend. Dabei spielt ihr Körper eine wichtige Rolle. Es ist wichtig, dass sie zu diesem ein gutes Verhältnis hat. Auf dem Weg durch die Unterwelt versöhnt sie sich mit ihrer Schwäche und gewinnt Herrschaft über ihre Emotionen. So integriert sie ihre geistige Kraft in der Materie, die männliche Seite des Geistes (CHRISTUS).

      Die innere Frau des Mannes (Anima)

      Die innere Frau des Mannes übt ebenfalls einen grossen Einfluss auf seine Art, mit Frauen in Kontakt zu treten, aus. Dabei spielt seine Seele eine wichtige Rolle. Hat er diese (noch) nicht gewonnen, dann kann er nur über den Körper in Kontakt treten. Durch die Erfahrung der Schwäche integriert er die weibliche Seite des Geistes: Liebe und Warmherzigkeit (JUNGFRAU).

      4. Vater/Mutter, Geist und Materie

      Die integre Persönlichkeit hat ihr Unbewusstes (Körper, Materie, MUTTER, Königin) in ihr liebendes Bewusstsein (VATER, König, Glaube) integriert und damit beide Seiten, männlich und weiblich, in sich vereint. Damit steht sie selbstwirksam und vollmächtig im Leben.

      [S. Das Bewusstsein und das Unbewusste, Vater und Mutter, Geist und Materie und Die heilige Hochzeit.]

      12 – Ganzheit in drei erfüllten Lebensphasen

      Zusammenfassend lässt sich sagen: In einer guter Beziehung mit der inneren und auch mit der grossen menschlichen Familie zu stehen, bedeutet, in jeder Phase verantwortungsvoll und achtsam zu leben.

      1. Kindheit und Jugend (KÖRPER): In dieser Phase gilt es, den Weisungen der Älteren zu vertrauen und ihnen mit der eigenen jugendlichen Kraft zu dienen und zu helfen.
      2. Erwachsenenalter / Elternschaft (SEELE): Durch Hingabe und bedingungslose Liebe wächst die Person in Selbstwirksamkeit und Verantwortung hinein.
      3. Reifes Alter (GEIST): Der Mensch findet Versöhnung mit sich selber und seiner Existenz durch die Integration der Schatten auf dem Weg durch die Unterwelt. Nach der Überwindung der Krise (Feuerprobe) warten Fülle und Ganzheit (s. Vom Ego zum Selbst).

      Die Ganzheit der Zwölf beinhaltet auch die Kraft, neue Realität zu erschaffen und damit «Gott gleich» Königsherrschaft im Leben auszuüben.

      [S. Die Vier der Familie und die Entstehung neuer Realität.]

      Die grafische Darstellung der 12

      Es folgen nun Erläuterung zur grafischen Darstellung der Ganzheit der Zwölf als innere Familie.

      12 Goldteller

      Vier Dreiecke für die innere Familie

      Vier Dreiecke für vier Triaden (3-in-1)

      Da jeder der vier Archetypen dreifach abgestützt ist, bildet er in sich selber eine Triade und kann damit als Dreieck dargestellt werden.

      1. VATER mit Sohn (Kind, Körper) und Tochter (Anima, Geist, Liebe) 
      2. MUTTER mit Tochter (Kind, Seele) und Sohn, (Animus, Geist: Kraft) 
      3. TOCHTER mit Partner (Körper) und innerem Mann (Animus, Geist). 
      4. SOHN mit Partnerin (Seele) und innerer Frau (Anima, Geist) 

      Es ergeben sich daraus also:

      • zwei männliche Dreiecke mit der Spitze nach oben (für VATER und SOHN) und
      • zwei weibliche Dreiecke mit der Spitze nach unten (für Mutter und Tochter).

      Der Platz der Dreiecke in der Darstellung

      Der Mensch als Lebensbaum in paradiesischer Ganzheit – zur grafischen Anordnung:
      Schema der Darstellungen dieser Homepage: Bedeutung oben – unten – rechts – links
      • Oben: Geist. Zuoberst ist der Platz des Geistes (Himmel, VATER).
      • Unten: Materie. Zuunterst» der Platz der Materie (Erde, MUTTER).
      • Rechts: männlich-aktiv. Auf der rechten Seite sind männlich-aktive Eigenschaften dargestellt.
      • Links: weiblich-passiv. Auf der linken Seite sind weiblich-passive Eigenschaften dargestellt.

       

      Diese Ordnung ist bei allen Abbildungen dieselbe. Dabei wird der Betrachter gespiegelt (das heisst die Abbildung entspricht der Blickrichtung des Betrachters, ausser es sei eine andere Blickrichtung erkennbar, zum Beispiel durch ein Gesicht als Gegenüber).

      Der Mensch und seine innere Familie

      Daraus ergibt sich diese Ordnung:

      1. Oben: der «Vater im Himmel», Geist: Er hat mit der Liebe den Bereich des Geistes eingenommen, «das Grosse Oben», dargestellt durch das oberste Dreieck.
      2. Mitte: Der Mensch auf der Erde, Einheit von Körper und Seele: Als Sohn und Tochter mit Körper und Seele lebt der Mensch zwischen Himmel und Erde, Geist und Materie. Dies wird durch die beiden ineinander verschlungenen Dreiecke in der Mitte dargestellt.
      3. Unten: die «Mutter in der Unterwelt», Materie: Sie hat das Leben und die Kraft in der Materie, mythologisch gesprochen «das Grosse Unten» eingenommen, dargestellt durch das unterste Dreieck.

      Zwölf goldene «Teller» für Ganzheit

      Die Ecken der vier Dreiecke ergeben die zwölf Aspekte der Ganzheit und stehen damit in dieser Anordnung:

      Die Ganzheit der Zwölf und die innere Familie
      Ganzheit der Zwölf

      Die Ganzheit der Zwölf und die Dreizehn

      12 Aspekte der Ganzheit als paradiesischer Garten

      Zwölf Bäume im Paradies und der Fluch

      Der Platz in der Mitte: Liebe oder Macht?

      Die Einheit besteht, so lange die Liebe in der Mitte die gegensätzlichen Energien zusammenhält. Wenn jedoch anstelle der Liebe das Ego den Platz in der Mitte einnimmt, dann zerfällt die Einheit.

      [S. Die Zwölf und die Dreizehn im Überblick.]

      Der Fluch: Die 13, das Ego oder die böse Fee

      Der Fluch besteht darin, dass die Ganzheit der Zwölf durch einen 13. Aspekt korrumpiert wird. Denn das Ego, das den Platz in der Mitte einnimmt, verführt den weiblichen und den männlichen Geist (Anima und Animus) zu Macht. Es ist die Schlange im Paradies des arglosen Menschen (s. Der Sündenfall-Bericht).

      [S. Die beiden Bäume im Paradies und die verbotene Frucht.]

      10 Sephiroth

      Von 13 zu 10: Die neue Ganzheit der erlösten Schöpfung

      Wie die drei korrupten Faktoren aus dem System entfernt werden und wie die neue Ganzheit aussieht, schildert die jüdisch-christliche Heilslehre. Dabei entspricht auch der Weg von der «gefallenen Schöpfung» zur «erlösten Schöpfung» dem Heldenweg. Er führt zum neuen Baum des Lebens, dargestellt in den zehn Sephiroth («Ziffern»). 
      [S. Von 13 zu 10, zum Baum des Lebens]

      Bildquelle Beitragsfoto:

      Ebay Kleinanzeigen, Platzteller

       


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