Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

1. Schneewittchen und die Stiefmutter (Bewusstwerdung)

Der Spiegel in Schneewittchen

By on 20. Juni 2020

Der Spiegel in Schneewittchen

«Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?», fragte die stolze Königin, die Stiefmutter von Schneewittchen

Schneewittchen und die Stiefmutter

Schneewittchen und die Stiefmutter: Nachdem Schneewittchens Mutter gestorben ist, heiratet der Vater eine stolze, eitle Frau.

Kurze Inhaltsangabe und Archetypen

Inhalt aus dem Märchen: Die Stiefmutter

Nachdem das Kind geboren war, starb die Mutter, die gute Königin. Daraufhin heiratete der König eine böse, stolze Frau.
Eines Tages, als das Mädchen heranwuchs, trat diese vor ihren Spiegel und erfuhr, dass Schneewittchen tausendmal schöner wäre als sie. Da wurde sie gelb und grün vor Neid und begann, das Mädchen zu hassen. Neid und Hochmut wuchsen wie ein Unkraut in ihrem Herzen immer höher, daß sie Tag und Nacht keine Ruhe mehr hatte.
Die böse Königin, die auf Schneewittchen eifersüchtig war, rief sie einen Jäger und sprach: «Bring das Kind hinaus in den Wald, töte es und bring mir Lunge und Leber als Beweis zurück.»

Symbole und Archetypen:
  • Schneewittchen: Reine Liebe, positive Anima (die Jungfrau als Archetyp)
  • Die böse Königin als die Frau in Negativität: Die Frau in emotionalem Mangel, Schmerz und Zorn wird  «geritten» von ihrem inneren Schattenmann, dem „Schmerzkörper“ (s. auch Der Animus).
  • Die böse Königin als das «böse» Unbewusste: Das Unbewusste in Negativität bedeutet Herrschaft durch die Triebe (s. auch Das Bewusstsein und das Unbewusste) und stellt  die kollektive Dimension von Missbrauch dar (dazu s. nächster Abschnitt).
  • Jäger: Mann auf (Frauen-) Jagd, Aufreisser
  • Wald: Das kollektive Unbewusste im Bereich des Körpers
  • Tötung: Leben nehmen …
  • Lunge und Leber: zerstörte Liebe und zerstörte Gefühle

Lilianas Geschichte – noch immer märchenhaft

Die Stiefmutter und die Tochter

Die heranwachsende Tochter

(Jahre später, nachdem die gute Königin gestorben war und die Stiefmutter im Schloss eingezogen war…)
– Liliana! Wo bist du?! Wo steckst du bloss schon wieder???
– Hier bin ich, Mutter!
Vor ihr stand etwas atemlos eine hochgewachsene junge Frau, die immer hübscher wurde. Über ihren langen Beinen begann sich ein weiblicher Körper zu formen. Ihr dichtes, schwarzes Haar hatte sie achtlos im Nacken zusammengebunden, eine Strähne fiel ihr frech ins Gesicht. Auf ihrer zarten, hellen Haut leuchteten erhitzte rote Wangen, ihre stahlblauen Augen blitzten, während ihr strahlendes Lächeln beim Anblick der Mutter erstarrte.

Die Stiefmutter

Die Stiefmutter fragte mit einem kalten, drohenden Unterton in der Stimme:
– Wo bist du gewesen ?
Liliana starrte zu Boden. Die Mutter sprach nun noch langsamer:
– Schon wieder? Hast du schon wieder das Schloss verlassen??? Du weißt, dass ich es nicht dulde, wenn du dich mit diesem Gesinde rumtreibst – und wie du wieder aussiehst… Ich werde diese Kleider verbrennen lassen…!
Liliana trug Junker-Kleider, Pumphosen die in Stiefeln steckten, und ein übergrosses Hemd, das sie um ihre Taille zusammengeknotet hatte. 

Freiheitsdrang und der Jäger

Sie hatte den Jäger wieder einmal überredet, ja sie hatte gebettelt, dass er sie mitnehmen möge zu Pferd, auf seine Tour durch den Wald. Schliesslich hatte er widerstrebend eingewilligt, denn er wusste, das es ihm Ärger einbringen könnte, ja ihn sogar seine Stelle kosten könnte. Aber sie hatte ihm versprochen, es niemandem zu sagen. Vor Jahren, als sie noch ein Mädchen war, hatte er ihr das Reiten beigebracht. Sie liebte Pferde, sie liebte es, durch die Ebene zu galoppieren und den frischen Wind in ihrem Gesicht zu spüren!
– Aber Mutter…
– Nichts da! Du sollst dich schämen! Geh auf dein Zimmer und bleib dort! Hast du verstanden? Du wirst heute Abend, wenn dein Vater mit dem Gefolge kommt, nicht mit uns essen! Du darfst ihn nur kurz begrüssen. Ich lasse dir das Kleid hochschicken, das du tragen wirst. Danach wirst du sogleich wieder auf dein Zimmer zurückkehren…!
– Aber Mutter..!
– Keine Widerrede! Geh jetzt!

Bemerkungen zu dieser Deutung: Die Stiefmutter sieht "rot"

Reflexion: Was ist bloss mit der Stiefmutter los?

In der roten Phase

Die Mutter ist mit der Geburt des Kindes in die «rote Phase» gekommen (Blut). Je reifer sie wird, umso mehr melden sich ihre männlichen Anteile zu Wort (die integriert werden wollen). Diese überschwemmen die Frau aber zunächst mit unreifer Macho-Männlichkeit (rot: Kampf, Aggression, Dominanz und Machtstreben). Die Frau wird darum herrschsüchtig und lebt in einer ersten Phase weibliche Macht durch Verführung («weisse Magie»). Darin fühlt sie sich durch die jüngere Frau und besonders durch ihre aufblühende Tochter bedroht.

Die weisse Phase der Frau: die «Jungfrau» und Unschuld mit der intakten Liebe

Diese ist «tausendmal schöner» als sie. Ihre Schönheit ist die «göttliche» Ausstrahlung der reinen, unschuldigen Liebe (die Zahl 1000 ist ein Symbol für Vollkommenheit). Die böse Königin will die potenzielle Konkurrentin klein halten und sogar ausschalten.

Die Stiefmutter und der Jäger

Ein finsterer Plan

Die Königin bebte vor Zorn.
– Lasst den Jäger herkommen!
Es dauerte nicht lange, da erschien er in der Türe. Er zögerte beim Eintreten. Mit seiner Körpergrösse füllte er beinahe den ganzen Türrahmen aus. Sein Bart war gestutzt, sein halboffenes Lederwams verdeckte den athletischen Körper kaum und aus der Hemdbrust schauten ein paar Brusthaare hervor.
– Er trete ein.
Der Jäger machte ein paar Schritte und blieb unweit von der Türe stehen.
Die Königin durchquerte majestätisch den Raum, um die Türe hinter ihm zu schliessen. Dabei berührte sie im Vorbeigehen mit ihrer Schulter seine Brust und nahm einen tiefen Atemzug. Als sie die Türe geschlossen hatte, baute sie sich vor ihm auf. Mit ihren spitzen Fingern strich sie über sein männliches Kinn.
– Sieh mal einer an… mein schöner, junger Jägersmann…!
– Meine Königin…
– Ach, du erinnerst dich…? – Du erinnerst dich tatsächlich, von wessen Gnaden du abhängst..?
Er schwieg und versuchte, ihrem Blick auszuweichen. Aber sie nagelte ihn mit ihrem fest.
– Und? Findest du mich schön…?
– Gewiss, meine Königin…ihr seid wunderschön…!
– Die Schönste also???
– Gewiss, eure Majestät
– Im ganzen Land…?
– Wer denn sonst…?, sagte er und wicht ihrem Blick aus, indem er auf den Boden blickte.

Wer ist die Schönste?

– Wer denn sonst…?, sagte sie und machte ein nachdenkliche Pause, dann fuhr sie fort:
– Ich dachte, wir hätten vielleicht Gefallen gefunden an der jungen Prinzessin…, nachdem der edle Recke ja für meine Reize nicht empfänglich zu sein scheint…
– Aber meine Königin…!
– Schweig!, sagte sie brüsk: Jetzt rede ich!
Sie atmete tief, dann fuhr sie fort:
– Ich habe einen schlechten, ungehorsamen Knecht und eine ungehorsame Tochter. Sie gehören beide bestraft! Du hast nun zwei Möglichkeiten: Entweder du verlässt das Schloss heute noch. Und wisse: Mein Arm ist lang, es wird schwierig sein für dich, eine neue Anstellung zu finden – oder…
Sie machte eine Pause und sagte und leise in Gedanken verloren, wie zu sich selber:
– Ja, warum sollte es ihr besser ergehen als mir…?
Dann richtete sie sich auf und blickte ihn herausfordernd an.
– Die zweite Möglichkeit ist, dass du meine Tochter entjungferst. Wie du es tust, ist mir egal. Tu es einfach, auch wenn du sie vergewaltigen musst… Aber wisse: Sie wird dir nie gehören, ich werde höchstpersönlich einen passenden Gemahl für sie aussuchen!
– Aber meine Königin…
– Es ist Zeit!
– … sie ist doch noch ein Kind…!
– Du hast die Wahl. Als Beweis will ich von dir die Halskette mit der Taube, die sie seit ihrer Kindheit um den Hals trägt… Hüte dich, mich zu hintergehen! – Geh jetzt!
Sie drehte sich um und verliess mit rauschenden Kleidern den Raum.

Bemerkungen zu dieser Deutung: Töten – vergewaltigen?

Im Märchen sollte der Jäger Schneewittchen aber doch töten..?

Jugendfrei: Töten statt vergewaltigen

Das Märchen muss jugendfrei sein, darum wird statt «vergewaltigen» das Wort «töten» verwendet. Aber jedes Kind versteht, dass hier etwas «ganz Schlimmes» geschehen soll. Töten und vergewaltigen ist dasselbe.
Wenn der Mann durch lieblosen Geschlechtsverkehr in die Frau eindringt, «nimmt» er ihren Körper, ihr (Seele, in ihrem Unterleib) und zerstört ihre Liebe (s. Die Frau, 3-in-1: Geist, Seele, Körper).

Missbrauch – Leben nehmen

So möchte die böse Königin die «Konkurrentin» ausschalten oder zumindest «gleichschalten», nämlich ihre Liebe (Herz) und ihr Leben (Leber) zerstören, welche ja der stärkste Ausdruck ihrer Schönheit sind. Sie will ein zerschlagenes Herz und negative Emotionen sehen. Als die Stärkere oder als «Trösterin» möchte sie sich dann selber aufbauen. So nimmt sie die Lebenskraft der jungen Frau und gewinnt seelische Energie für sich.

Die Stiefmutter als kollektive Dimension von Missbrauch: Männer sind nicht allein schuld!

Das Märchen sagt klar: Die Stiefmutter hat den Jäger angestiftet, ja sogar genötigt. Damit zeigt es die kollektive unbewusste Realität in der Welt. Diese beinhaltet, dass das kollektive Einverständnis und sogar der Applaus jenen Frauen gilt, die Macht ausüben, indem sie durch Sexyness den Trieb der Männer ansprechen. Entsprechend ist es nicht weiter verwunderlich, dass es bei den Männern einfach «abgeht» und die Liebe kein Thema ist  (s. Die Stiefmutter als kollektive Dimension von Missbrauch).

Die moderne Geschichte – Lilians Kindheit und Jugend

Der abwesende Vater (der Jäger)

Kurz nachdem meine Mutter gestorben war,  heiratete Vater wieder. Meine Stiefmutter Alexandra war eine schöne Frau. Sie hatte kein Interesse an mir, und so war ich schon von klein auf häufig auf mich alleine gestellt.  Sie mochte auch nicht, wenn Vater Zeit mit mir verbrachte und verhinderte es, so gut sie konnte. Und das konnte sie. Und Vater wagte es nicht, sich gegen sie zu stellen.

Stattdessen kam Alexandras Bruder immer wieder zu Besuch. Bruce war nicht verheiratet. Er sah wohl nicht so schlecht aus, aber er war selbstgefällig, redete gerne und viel. Er spielte mit mir, neckte mich … Je grösser ich wurde, umso derber wurden seine Spiele und umso häufiger grapschte er mich an. Ich hasste es!

Die Stiefmutter

Als Kind vermisste ich meine liebe Mutter sehr. Nie wollte ich so werden wie Alexandra! Sie lebte einen aufwendigen Lebensstil, war eitel und verbrachte viel Zeit in Kosmetiksalons und beim Einkaufen von neuen Kleidern. Als ich grösser wurde, merkte ich, dass sie auf mich eifersüchtig war. Sie schikanierte mich, behandelte mich von oben herab und machte mir auf alle erdenkliche Art das Leben schwer. Sobald ich konnte, ging ich meine eigenen Wege und war so wenig wie möglich zuhause.
Ich war hübsch, und es war ein berauschendes Gefühl zu merken, wie die Männer auf mich flogen. Ich gehörte zu den «Coolen», denn ich konnte tun und lassen, was ich wollte. Zuhause kümmerte es niemanden, wo ich war und wann ich nachhause kam.

Schneewittchens Heldenweg über sieben Berge, Überblick:

Schneewittchens Heldenweg über 7 Berge

Die erste Phase des Heldenweges: Bewusstwerdung (1)

Gute oder Böse Königin?

Als erster Schritt auf dem Weg zu Ganzheit ist Bewusstwerdung nötig, das heisst Erkenntnis der Wahrheit – und sei sie noch so schrecklich und schmerzhaft. Die furchtbare Wahrheit begegnet Schneewittchen in der Gestalt der Stiefmutter, die wirklich abgrundtief böse ist und die junge Frau zerstören möchte.
Wer ist sie und warum ist sie so böse? Um diese Fragen geht es im Märchen.

Auf der Meta-Ebene: Das gute Unbewusste hat den König verlassen

König und Königin symbolisieren das Bewusstsein und das Unbewusste.

Die gute Königin ist «gestorben».

Dies bedeutet einerseits, dass die Frau aus Mangel in Negativität geraten ist («tiefe Unbewusstheit»). Sie ist aus Zorn und Schmerz zur bösen Stiefmutter geworden (s. Der Schmerzkörper der Frau). Andererseits bedeutet es in einem weiteren Sinn auch, dass das gute Unbewusste (die gute Königin) König Bewusstsein verlassen hat und stattdessen das böse Unbewusste eingezogen ist, Das Ego, welches den König über die Triebe im Griff hat.

Der «gute König» ist abwesend.

Das liebende Bewusstsein ist nicht anwesend, übernimmt nicht Verantwortung, schützt das Verletzliche nicht. Der Erzeuger ist «am Arbeiten», unterwegs auf irgendwelchen «Abenteuern». Möglicherweise ist er selber ein «Jäger» (auf der Jagd nach Frauen).

Herrschaft der Triebe und des Egos und die Macht des Spiegels

Im Unbewussten («weiblich», s. Wasser, Symbol für das Weibliche und das Unbewusste) herrschen Negativität, die Triebe und das Ego, das Macht sucht. Die weibliche Seite der Macht ist Macht durch Verführung (weisse Magie).

Das Äussere ist ein wichtiger Faktor weiblicher Macht. So symbolisiert der Spiegel den teuflischen negativen Antrieb aus Defizitempfinden (s. Der Animus der Frau). Er betont den Mangel und sagt: «Es ist nie perfekt!», und: «Es genügt nicht!». Es gibt immer solche, die mehr haben, besser oder schöner sind. Mit dem suggerierten Mangel steigt Verzweiflung und damit auch die Bereitschaft zu tun, was «nicht gut» ist.

Die Stiefmutter als unbewusste kollektive Realität der Macht

Über weite Strecken funktioniert die Welt tatsächlich so: Wer Macht ausübt, bekommt auch noch Applaus. Die böse Stiefmutter als «Frau Welt» begünstigt ihre hochnäsigen, faulen Töchter und wertet die gute, dienstfertige ab (wie in Aschenputtel). Sie steht für die weibliche Seite der Macht durch Verführung und Verblendung (weisse Magie). Und bereits in jüngeren Versionen des babylonischen Gilgamesh-Epos wird der unterdrückende Herrscher, der sich nimmt, was er will, verherrlicht. (Er steht für die männliche Seite der Macht durch Unterdrückung und Gewalt, schwarze Magie). In der Offenbarung der Bibel werden die beiden Kräfte als «die Hure und das Tier» bezeichnet (im 13. Kapitel).

Die 13. Fee

Die Königin als Stiefmutter ist zur 13. Fee geworden (wie in Dornröschen). Sie übt durchaus auch die «männliche» Seite der Macht aus: Gewalt gegen die reine, unschuldige Liebe, indem sie die «gute» Tochter schikaniert und umbringen will.

[S. auch Die Stiefmutter in Märchen und die kollektive Dimension von Missbrauch.]

Die Herrschaft des Egos und der Triebe ist eine kollektive Realität. Früh werden Kinder damit konfrontiert und in den Bann der Macht gezogen.

Die Filme «Snow White» (2012) and the «Ice Queen» (2016)

Schneewittchen-Interpretationen im Sinn der kollektiven Realität der Macht:

Die Filme The Huntsman and the Ice Queen (2016) und Snow White and the Huntsman (2012), welcher die Vorgeschichte davon darstellt, sind Schneewittchen-Interpretationen, welche in diese Richtung gehen. Es wird dargestellt, warum die gute Königin böse geworden ist, nämlich aus Verletzung. Weil ihre neugeborene Tochter gestorben ist, hat sie sich in ihr Eisschloss zurückgezogen. In dieses werden nun Kinder entführt und zu brutalen «Jägern» ausgebildet. Sie stellen Opfer der kollektiven Realität von Missbrauch dar, indem sie aus der liebevollen Geborgenheit der Familie gerissen und auf Macht und Gewalt abgerichtet werden. Diese ist im Märchen durch die böse Königin und «Stiefmutter» symbolisiert. (S. auch Missbrauch, das gestohlene Leben.)

(Trotz Starbesetzung wurde der Film kein durchschlagender Erfolg, weil, gemäss Aussage des Regisseurs, keine befriedigende Auflösung bietet. Eine gute Auflösung wäre gewesen, wenn die Heldin des Films, die beste der jungen Jäger, sich als die tot geglaubte Tochter der Königin erweisen hätte.)


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