Männlich und weiblich, die beiden schöferischen Urkrälfte
Wenn im Folgenden von “Held” die Rede ist, ist damit das liebende Bewusstsein gemeint, das als “männlich” zu bezeichnen ist, weil es sich dabei um aktiv-initiierende geistige Kraft handelt. Sie steht im Gegensatz zur passiv-empfangenden und Realität hervorbringenden, also “gebärenden” Kraft, die als “weiblich” zu bezeichnen ist.
Die Frau als Heldin, die ihr Bewusstsein mobilisiert, hat ihre männlichen Anteile integriert.
Denn das Weibliche an sich ist mit dem Unbewussten und der Materie (von lateinisch mater = Mutter) assoziiert und das Männliche eben mit dem Bewusstsein, dem schöpferischen Geist, als dem zündenden Funken. Doch beide, Mann und Frau, sind beides: Materie (Körper materiell) und Seele/Geist (immateriell),
Der innere Held, der göttliche Kern des Menschen
Die Persönlichkeit, die zu Bewusstsein gelangt ist und sich für den Weg der Liebe entschieden hat, hat ihren inneren Helden aufgeweckt. Dieser innere Held ist die eigene göttliche Identität, das Selbst, eins mit Christus. In Märchen wird er auch durch den Archetyp des erlösenden Prinzen dargestellt.
[S. HERO, gesungen von Mariah Carey.]
Der Heldenweg des liebenden Bewusstseins
Ist die Persönlichkeit zu Bewusstsein erwacht, wird sie vom Leben selbst (als der grossen Mutter) auf den Heldenweg geführt, den Weg der Liebe. Dabei in den 5 zentralen Bereichen der Existenz (die den 5 mittleren Chakren entsprechen) buchstäblich “auf Herz und Nieren” geprüft. , ob der Mensch es wirklich ernst meint, das heisst, ob er bereit ist, für das Grössere alles, was er hat und ist, in die Waagschale zu werfen. Und während der Frau die Liebe schon ins Herz gegeben ist, muss der Mann zusammen sie mit seiner Seele noch gewinnen (s. Der Heldenweg der Frau – Liebe bewahren / Der Weg des Mannes in de Geist).
Doch beide müssen sich in der Liebe bewähren.