Goldspur

Der Ewigkeit auf der Spur

Der Sohn und der goldene Ball – Symbole und Deutungen

By on 28. April 2020

Der Sohn und der goldene Ball

Symbole und Deutungen:

  • Der Schlüssel in Verwahrung der Königin ­– im Unbewussten: Der Zugang zur Ganzheit liegt im Unbewussten verborgen, im Bereich des Körpers und der Triebe (s. Königsherrschaft im Leben).
  • Der Sohn ­– das innere Kind: Es ist neugierig und offen und hat noch grosse Träume von grossen Möglichkeiten, von Ganzheit und vom ewigen Leben.
  • Acht Jahre – eine neue Schöpfung: Die sieben ersten sind erfüllt. Das ist ein Hinweis, dass die „erste Schöpfung“, die erste Phase des Erwachsenenlebens abgeschlossen ist, der Aufbau der materiellen Existenz. Nun ist die Zeit für Wandlung und eine neue Schöpfung gekommen (s. Die Metamorphose des Schmetterlings). Sie beginnt damit, dass das „Alte“ aufgelöst wird.
  • Der Ball – ein Symbol für Ganzheit.
  • Gold – Ewigkeit: Gold ist resistent gegen zersetzende Säuren und gut formbar. So ist das Geistige, Göttliche, wie auch die Liebe, nicht zerstörbar.
  • Der Ball im Käfig – Unfreiheit: Ganzheit ist mit den weggesperrten Ressourcen im Schatten weggesperrt (s. Der Schatten).
  • Am dritten Tag – dreifache Ganzheit als Ziel: Drei ist die göttliche Zahl und eine Zahl der Ganzheit, s. Männliche Ganzheit, 3-in-1. Jetzt ist es Zeit, sich auf den Weg zu machen, diese zu erlangen.
  • Der König auf Jagd – auf Aufriss, im Spiel von Jäger und Wild: Grasfresser, insbesondere gehörnte Grasfresser, wie auch das magische Einhorn, symbolisieren den Körper der jungen Frau / „Jungfrau“.
  • Schlüssel unter dem Kopfkissen der Mutter – Zugang zum Unbewussten: Es geht um die Befreiung aus der Herrschaft des Triebes, aus dem Zwang von Konsum, aus dem Gängelband der Sexualität (all diese Komponenten gehört zum Unbewussten und damit zum „Weiblichen“). Es geht damit auch um die Befreiung der Beziehung aus der unguten Dynamik, in welcher die Partnerin die Rolle der nährenden Mutter innehat und der Partner die Rolle des trotzenden Jungen. All diese Dinge hindern das Bewusstsein, als Guter König verantwortungsvoll im Leben zu stehen (s. Die menschliche Gleichung und Der Trieb).
  • Der Knabe, will den Ball wiederhaben – das Kind hat noch Träume: Er ist er sogar bereit, sich über das Gebot hinwegzusetzen. Der allgemeine Konsens kümmert ihn nicht.
  • Der eingeklemmte Finger ­­– die zärtlich-erotische (weibliche) Seite der Sexualität: Die Extremitäten („Glieder“, nämlich Hand, Bein, Fuss…) stehen in Mythologien stellvertretend für Geschlechtsorgane (im Gegensatz zu den Händen symbolisieren die Füsse die männlich-körperliche Seite der Sexualität).
  • Schläge – die herrschende Ordnung bedient sich durchaus der Gewalt: Sie geht mit Ablehnung und Verurteilung einher.
  • Der wilde Mann trägt ihn fort – er lässt sich vom Trieb forttragen: raus aus der mütterlich-weiblichen Komfortzone, hinein in die „Wildnis“…!
  • Das ganze Schloss trauert ­– schmerzhafte Veränderungen: Der Held, der sich aufmacht, kann für seinen Weg nicht auf das Verständnis seiner Umgebung zählen.

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